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Liebe Freunde der Erneuerbaren Energien,
liebe Genossenschaftsmitglieder,
 
das Jahr neigt sich dem Ende zu, und Vorstand und Aufsichtsrat möchten es nicht versäumen, Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!
 
Außerdem möchten wir uns insbesondere bei den Mitgliedern unserer Genossenschaft bedanken, dass Sie mit Ihren finanziellen Mitteln unser weiteres Wachstum ermöglicht haben.
 
Im neuen Jahr bieten wir am 04. Februar 2015 wieder eine Informationsveranstaltung für Mitglieder und Interessenten an.
 
Nachdem wir unser 2. Windrad gekauft haben, sind wir noch mit weiteren geplanten Wind- aber auch Solarprojekten unterwegs. Außerdem gibt es erste Kontaktaufnahmen zum Thema Wärme (Energieeinsparcontracting).
 
Informationen zu unseren Projekten sehen Sie auf unserer Website.
 
Jürgen Staab
 
Für Vorstand und Aufsichtsrat 

 

Beteiligung der Bürger an der Energiewende in Gefahr

BürgerEnergieGenossenschaften informieren den Generalsekretär der CDU Peter Tauber über die Gesetzesvorhaben, die aus ihrer Sicht die Beteiligung der Bürger an der Energiewende ausbremsen.

GRÜNDAU-LIEBLOS, 11.12.2014. Auf Initiative der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG  lud der Generalsekretär der CDU, Dr. Peter Tauber, mehrere Vertreter und Vertreterinnen von Landesnetzwerken der Energiegenossenschaften zu einem Informationsgespräch in sein Wahlkreisbüro nach Gründau ein.

Im Mittelpunkt des fast zweistündigen Gespräches standen die Auslegungspraxis des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB), der Entwurf des Kleinanlegerschutzgesetzes sowie das Modell von Ausschreibungen für Energieprojekte, speziell der Entwurf für die Ausschreibungen von Photovoltaik (PV)-Freiflächen. Alle drei Gesetze bzw. Gesetzesentwürfe schränken nach Ansicht der Vertreter von Bürgerenergiegesellschaften das operative Handeln von Genossenschaften ein, verhindern Investitionen der Bürger in Erneuerbare Energieanlagen und stellen zum Teil das Genossenschaftsrecht in Frage.

So erläuterte Dr. Verena Rupert vom Landesnetzwerk der BürgerEnergieGenossenschaften Rheinland-Pfalz (LaNEG RLP e.V.) und Vorstandsmitglied des Bündnis Bürgerenergie (BBEn e.V.), dass die teils vagen Gesetzesformulierungen und die teils sehr engen Auslegungen der Bundesanstalt für das Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFIN) dazu führen, dass praktisch jede Energiegenossenschaft gezwungen ist, eine Anfrage zu stellen, ob sie als Genossenschaft operativ tätig und damit nicht registrierungspflichtig laut Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ist. „Unterlässt der Vorstand diese Anfrage und wäre die Genossenschaft registrierungspflichtig, kann im Extremfall die Genossenschaft verboten und der Vorstand inhaftiert werden“ , so Ruppert. Ausdrücklich bejahen die Vertreter der Energiegenossenschaften die Intention des Gesetzes, Anlagen von Bürgern zu schützen, im Falle von Energiegenossenschaften sei jedoch die jährliche Prüfung der Genossenschaft, die weit über die übliche Bilanzprüfung hinaus geht, und die Mitsprache der Genossenschaftsmitglieder bei Investitionen eine ausreichende Absicherung des Bürgerkapitals. Nicht umsonst gilt die Genossenschaft als die insolvenzsicherste Unternehmensform in Deutschland.

Ebenso hinderlich für die Geschäftstätigkeit von Genossenschaften sehen die Vertreter der Bürgerenergie einzelne Bestimmungen des Kleinanlegerschutzgesetzes. Zwar sind im aktuellen Entwurf des Gesetzes Energiegenossenschaften ausgenommen, es gibt jedoch auch andere Rechtsformen, in denen Bürger sich organisieren, um gemeinsam etwas für die Energiewende zu tun. „Die Beschränkung bei Nachrangdarlehen und Werbemöglichkeiten sowie die Prospektpflicht bürden diesen Projekten Pflichten auf, die diese sehr schwer umsetzbar machen“, so Florian Voigt vom LaNEG Hessen e.V.

Ein aktuelles Thema ist das Modell von Ausschreibungen für PV-Freiflächen, das im EEG 2014 beschlossen wurde. Dieser Entwurf sollte bereits am 17. Dezember im Kabinett verabschiedet werden, ist jedoch noch in der Abstimmung zwischen den einzelnen Ministerien. Im EEG 2014 steht ausdrücklich, dass die Akteursvielfalt bei der Energiewende durch den Systemwechsel zu Ausschreibungen nicht beeinträchtigt werden soll, damit die breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger beim Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterhin möglich ist. Der jetzige Entwurf scheint diese Akteursvielfalt jedoch gerade verhindern zu wollen, so Jürgen Staab von der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal. Das Ausschreibungsmodell führe zu hohen Markteintrittshürden (Hohe Sicherheiten bei der Gebotsabgabe und Kautionen beim Zuschlag). Die Wünsche der Länder nach einem Sondersegment für kleine Anbieter seinen genauso wenig berücksichtigt worden wie die Möglichkeiten gemäß EU-Beihilfeleitlinien, kleinere Projekte aus der Ausschreibung heraus zu lassen und wie bisher zu vergüten. Schon jetzt zeichne sich ab, dass praktisch keine Energiegenossenschaft das Thema angehen möchte, zumal Kooperationen mit starken Partnern wie Stadtwerken durch das KAGB deutlich erschwert würden.

Fazit der Vertreter der Bürgerenergie: Insgesamt lässt sich durch alle diese gesetzlichen Regelungen eine deutliche Verunsicherung der Akteure in der Bürgerenergie konstatieren, die bisher immerhin nahezu jede zweite Kilowattstunde an erneuerbarem Strom aus ihren Anlagen geliefert haben und damit Treiber der Energiewende waren. Das zeigt sich in den stark rückläufigen Gründungszahlen bei den Energiegenossenschaften und auch darin, dass laut dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband allein im ersten Halbjahr 2014 rund 300 Mio. € an geplanten Investitionen von den Energiegenossenschaften nicht realisiert wurden.

Meint es E.on nach seinen unglücklichen Engagements im Ausland ernst mit der Energiewende?

---------- Meinung von Vorstandsmitglied Jürgen Staab -------------

Siehe auch dazu link unten:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/e-on-wie-sich-der-konzern-neu-erfindet-a-1005954.html

Zitat aus: Jürgen Staab: Erneuerbare Energien in Kommunen (Auflage 1, 2011, Seite 17): "Dass die Branche den eigenen Umbau fürchten muss wie ein Reaktor die Notabschaltung, hat sie sich selbst zuzuschreiben. Zu lange haben die großen Energiekonzerne den Umbau verschleppt. Zwar haben alle inzwischen eigene Sparten für Ökostrom geschaffen - ihre Investitionen aber lenkten sie lange in Länder wie Großbritannien. Zwar sicherten sie sich die Claims in Nord- und Ostsee für deutsche Windparks - mit Ausnahme von EnBW aber ließen sie sich hier viel Zeit. Ganz offensichtlich machen sie mit ihrem Windstrom lieber fremden Kraftwerken im Ausland Konkurrenz als den eigenen daheim. Nur werden sie langfristig in Deutschland Marktanteile verlieren, denn die größten Windparks errichten jetzt die Stadtwerke."

Was damals zutraf, stimmt heute immer noch.

Es fragt sich, ob E.on es wirklich ernst meint mit der Energiewende. Die Konzepte, die im obigen Spiegelartikel vorgestellt werden, werden schon seit Jahren von kleineren Unternehmen

erfolgreich umgesetzt. Meiner Ansicht nach sind die großen Unternehmen langfristig obsolet. Sie werden weiter schrumpfen und in einigen Jahren komplett verschwunden sein.

  

Ein weiterer Link aus Youtube zum Thema E.on:

https://www.youtube.com/watch?v=v0cq0p350mM

Liebe Genossenschaftsmitglieder,

liebe Interessenten,

die Gesellschaft (UG) zur Errichtung eines weiteren Windrades im zukünftigen Windpark Wallroth wurde per 21.11.2014 von der RENERTEC GmbH, Brachttal erworben.

Heute (27.11.2014) sind die ersten 10 Prozent Eigenanteil von der Energiegenossenschaft an den Windradbauer Vestas überwiesen worden.

Die Erstellung des Windparks erfolgt bis spätestens Ende September 2015.

Weitere Informationen gibt es für die Genossenschaftsmitglieder noch vor Weihnachten per mail von uns.

Energiegenossenschaft kauft Windrad im zukünftigen Windpark in Schlüchtern-Wallroth

Die Energiegenossenschaft steht kurz vor dem Kaufabschluss eines weiteren Windrads in Wallroth. So wird durch den notariellen Kauf der Gesellschaft inklusive der damit verbundenen Rechte in den nächsten Tagen die Übernahme besiegelt.

Auch die Eigenkapitalien dieses Kaufs kamen durch die Einlagen der mittlerweile rund 200 Mitglieder zustande. Eine erste Anzahlung an die Firma Vestas in Höhe von 10 Prozent ist nach Übernahme der Gesellschaft von RENERTEC (Brachttal) Ende November diesen Jahres zu leisten.

Weitere Projekte – auch insbesondere Solarparks – werden durch die Vorstände und Aufsichtsräte der Energiegenossenschaft laufend geprüft. So ist die weitere Beteiligung an Windparks aber auch Solaranlagen in der Region geplant.

Neben den Investitionen in Erneuerbare Energieanlagen führt die Genossenschaft auch immer wieder Informationsveranstaltungen und Exkursionen durch. So waren die Energiegenossen kürzlich zu einer Informationsveranstaltung der Power to Gas Anlage bei der Mainova in Frankfurt/M eingeladen. Ca. 20 Besucher ließen sich zunächst von zwei Vertreterinnen der Mainova die Funktionsweise der Anlage in einem Schulungsraum erklären. Power to Gas ist eine Technologie, die in der Zukunft das Speicherproblem von schwankendem Wind- und Sonnenstrom lösen soll. Dabei wird in einer Anlage wie die in Frankfurt besichtigte, aus der Elektrolyse von Wasser Wasserstoff erzeugt, der dann zu einem bestimmten Prozentsatz in das vorhandene Gasnetz eingespeist werden kann. Die derzeit im Bau befindliche weltgrößte Power to Gas Anlage in Mainz wird nach Eröffnung im nächsten Jahr darüber hinaus nicht nur Wasserstoff erzeugen, sondern über die Elektrolyse neben Wasserstoff auch durch die Zufuhr von CO2 Methan (CH4) erzeugen, das als hochreines Gas in das Gasnetz eingespeist werden  kann. Da das Gasnetz bereits vorhanden ist und den gesamten Verbrauch von Deutschland über ca. sechs Monate vorhalten kann, könnte damit das Speicherproblem, so glaubt man jetzt schon, in ca. 20 Jahren gelöst sein. Ein Besuch der Anlage in Mainz ist für nächstes Jahr vorgesehen.

Die Energiegenossenschaft trifft sich wieder im neuen Jahr am 4. Februar. Hinweise dazu wie auch zu möglichen Exkursionen gibt es wie immer hier auf unserer Website.

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Nächste Termine:

 Neue Studie des Institutes Fraunhofer ISE zur Stromerzeugung 2014

Man kann hier sehr schön erkennen, wie sich Wind- und Sonnenenergie ergänzen, so dass man einen Gesamtertrag erhält, der sich wie eine - fast - gerade Linie über das ganze Jahr zieht!

Tatsächlich wird diese Beobachtung gestärkt im neuen Buch "Energiespeicher" von Michael Sterner und Ingo Stadler (SpringerVierweg Verlag). Die beiden Autoren gehen auf Seite 116 von einem optimalen Verhältnis Windenergie zur Photovoltaik von 60 zu 40 aus!

Diese Grafik des Institutes Fraunhofer ISE zeigt die monatlich produzierten Strommengen aus Wind und Photovoltaik.

24. September 2014

Die Genossenschaft konnte die Mitgliedsnummer 200 vergeben: jüngstes Mitglied ist die MdB Bettina Müller aus Flörsbachtal (s. Presseschau)

19. Oktober 2014

Wir waren bei bestem Wetter mit verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen wieder einmal zur "Schönen Gela" gewandert. Herr Gemmer von der Fa. RENERTEC in Brachttal schloss das Windrad auf, so dass sich die ca. 40 Besucher auch einen Einblick verschaffen konnten. Nach der Wanderung traf man sich noch zu einer Einkehr in der Gaststätte "zur Quelle" in Aufenau.


 

 

 

21. Juni 2014

Besichtigung des Heizkraftwerks der Bioenergie Wächtersbach

Anbei ein paar bildliche Impressionen unserer Besichtigung.

Geschäftsführer Herr Lotz hat uns ca. eine Stunde durch die Anlage geführt.

BHKW1

BHKW2

BHKW3

BHKW4

Helfen Sie mit, unterstützen Sie den Aufruf von Avaaz der Kohleförderung ein Ende zu setzen.

Schreiben Sie an Minister Gabriel, der jetzt auch wieder die Eigenerzeugung mit der EEG-Umlage belasten will.

Klicken Sie auf den Link:  Raus aus der Kohle

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit.

Freitag, 6. Juni 2014 Generalversammlung

Keine Überraschungen an der Generalversammlung der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG

Pünktlich um 19.30 Uhr begrüßte Aufsichtsratsvorsitzender Albrecht Staab die gut 80 Teilnehmer der Generalversammlung im vollbesetzten Saal in der Gaststätte "Zum Goldenen Fass" in Biebergemünd Kassel.

Im zweiten Tagesordnungspunkt stellte Vorstand Jürgen Staab die Bilanzen der UG (Windrad) sowie der eG (Muttergesellschaft) für das Jahr 2013 vor. Im Vergleich zu 2012 hatten sich beide Bilanzsummen stark erhöht, da letzten November das erste Windrad der Genossenschaft in den "Vier Fichten" in Betrieb ging. Weil die Mitglieder viele Fragen hatten, wurde dieser Tagesordnungspunkt erst gegen 21.30 Uhr beendet.

Anschließend erfolgte der Bericht des Aufsichtsrat für das vergangene Geschäftsjahr, in dem sich Aufsichtsrat zusammen mit dem Vorstand genau 10 mal zu Sitzungen zusammengefunden hatte. Der Aufsichtsrat hat die gute Zusammenarbeit untereinander wie auch mit dem Vorstand herausgestellt. Mängel wurden keine erwähnt.

In Punkt 4 der Tagesordnung wurde vom Vorstand der Jahresüberschuss festgestellt. Es wurde weiterhin vom Vorstand vorgeschlagen, den Jahresüberschuss nach § 29 Abs. 1 der Satzung in die Sicherheitsrücklage zu stellen. Dieser Vorschlag wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig angenommen.

In Punkt 5 wurde der Vorstand und auch der Aufsichtsrat - getrennt voneinander - ebenfalls einstimmig entlastet.

Bevor gegen 22.30 Uhr die Versammlung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden geschlossen wurde, hat der Vorstand noch auf weitere Vorhaben, insbesondere zum geplanten Windrad in Wallroth, hingewiesen. Zu diesem Projekt befinden sich die Kaufverhandlungen noch im Gange. Denn eine Installation des Windparks ist erst für das zweite Quartal 2015 vorgesehen.


10. Mai 2014

Informationswanderung zur Schönen Gela

Wir haben mit rund 40 Interessierten die erstaunlich leise operierende 'Schöne Gela' im Büdinger Wald besucht. Sie ist eine von 12 neuen 3 MW Windkraftanlagen des Typs V112 des dänischen Weltmarktführers VESTAS. Sie kostete 5 Mio € und gehört der Energiegenossenschaft Mainkinzigtal e.V. Rund 1.500 Haushalte können kalkulatorisch von den jährlich erzeugten 6 GWh Energie versorgt werden. Solche genossenschaftlichen Projekte machen zunehmend Schule - jeder kann mitmachen! Damit werden Stromautobahnen vermieden. Das Motto lautet: Strom lokal erzeugen und auch lokal verbrauchen.

(Bild und Text von unserem Mitglied Dr. Martin Ferch)

Diese Wanderung war ursprünglich für Gremiumsmitglieder befreundeter Genossenschaften gedacht.

Aufgrund des hohen Interesses war die Wanderung für ALLE Interessenten und natürlich Mitglieder unserer Genossenschaft geöffnet.


Bei der ständigen Diskussion um die angebliche Überförderung der erneuerbaren Energien sollte man sich folgende Darstellung einmal zu Gemüte führen:

Nicht enthalten sind die Kosten der Lagerung des radioaktiven Mülls (geht langfristig gegen unendlich) und der Landschaftsverbrauch sowie die Belastung durch die CO2-Emissionen bei der Braun- und Steinkohle.


DESERTEC und Offshore Windkraft zum Scheitern verurteilt

---------- Meinung von Vorstandsmitglied Jürgen Staab -------------

Siehe auch dazu link unten:

 http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/desertec-e-on-und-hsh-nordbank-verlassen-wuestenstrom-projekt-a-963835.html

Zitat aus: Jürgen Staab: Erneuerbare Energien in Kommunen (Auflage 1, 2011, Seite 19): "Dennoch sind die Chancen der Rekommunalisierung größer als die Risiken. Denn Großprojekte wie DESERTEC und die stärkere Fokussierung auf Offshore Windkraft dienen letztendlich nur als Alibi der großen vier Versorger. Allein die neuen Stromleitungen, die verlegt werden müssten, machen die Projekte aus heutiger Sicht so gut wie undurchführbar."

Was damals zutraf, stimmt heute immer noch: Alles Größenwahn!

Konsequenz hieraus: Die Energiewende muss dezentral erfolgen. Wenn der Strom weitestgehend dort erzeugt wird, wo er auch benötigt wird, dann wird man (fast) keine neuen Trassen mehr

brauchen. Bei gleichzeitiger Nutzung des Gasnetzes als Stromspeicher für überschüssigen Windstrom (Power to gas) und anderer alternativer Speichertechnologien sollte uns die Energiewende

gelingen. Unsere Kinder werden es vielleicht noch erleben, dass Strom zum meritorischen Gut wird, d. h. überall nahezu kostenlos verfügbar sein wird. Wenn wir das in Deutschland schaffen,

dann werden wir keine Bedenken mehr über Arbeitsplätze im Land haben. Die Welt wird wissen wollen, wie das erste Industrieland größerer Art dies geschafft hat. Uns bleibt noch ein kleines

Zeitfenster, so ist es ja auch im neuesten Klimabericht nachzulesen.


Sehenswertes aus der Reihe ZDFzoom


Am 26.3.2014:  "Ungleiche Gegner"
Rund ein Viertel des privaten Strompreises fließt an die Netzbetreiber. Viele Kommunen wollen das Milliardengeschäft zurückhaben. ZDFzoom über den schwierigen Rückkauf der Stromnetze
sowie ein weiterer Beitrag:
Woher kommt die Kohle, die in Deutschland verfeuert wird? ZDFzoom verfolgt die Spur von der Mine bis ins Kraftwerk. Die Doku zeigt, unter welchen zum Teil unwürdigen Umständen Kohle abgebaut wird.
ZDFzoom: "Böse Mine - Gutes Geld"


Demo am 22.3.2014 von Mainz nach Wiesbaden: "Energiewende retten"


Vielen Dank an die Mitglieder der Energiegenosssenschaft, die an der Demo von Mainz nach Wiesbaden teilnahmen und somit Druck auf Wirtschafts- und Energieminister Gabriel ausübten, die Reform des EEG nicht zu Lasten der Energiegenossenschaften und der Windkraft an Land zu ändern und somit die Bürger-Energiewende auszubremsen und den großen Energiekonzernen das Feld zu überlassen. Dazu gab es noch ein Interview von hr-info mit Vorstandsmitgliedern unserer Genossenschaft. Den Link zum Podcast gibt es
hier.


Einweihung der Windkraftanlage "Schöne Gela" an den "Vier Fichten" am 8.3.2014


Bei strahlend blauem Himmel und einem lauen Lüftchen wurde am Samstag unser Bürgerwindrad zu den Klängen der Alphorn-bläser aus Kassel eingeweiht. Zu diesem Anlass wurde auch eine Spende an die Opfer von Tschernobyl übergeben.

Über 130 Mitglieder und Interessierte waren gekommen und liessen sich gegrillte Würstchen, Genossenschaftsbier oder alkoholfreie Getränke schmecken. Dazu gab es Ansprachen von unserem Vorstand und Herrn Gemmer von der Fa. Renertec, der Details zum abgewickelten Projekt "Vier Fichten", aber auch zum bereits in Planung befindlichen neuen Projekt "Wallroth" ausführte. (s. auch Pressespiegel)

 Einweihung GT-online



Zeit, dass sich was dreht...


Zurzeit läuft gerade die Abnahme der 12 Windräder durch einen externen Gutachter, wodurch immer mal wieder das eine oder andere Windrad, oder auch alle abgeschaltet werden müssen. Hoffen wir, dass die Abnahme bald abgeschlossen sein wird und alle Windräder möglichst viel und durchgehend sauberen Strom produzieren können (s. auch Pressespiegel).


60 Mitglieder und Interessierte beim Infoabend

Das Sportlerheim des TSV Kassel war sehr gut besucht am 22.1.2014. Um die 60 Besucher waren gekommen, um sich über das neue Bürgerwindprojekt der Energiegenossenschaft zu informieren. Christoph Eckert stellte seine Firma Renertec und den Windpark Wallroth nahe Schlüchtern dem Publikum vor. Hier sollen fünf 17 Jahre alte Windräder durch neun neue 3MW-Maschinen der Marke Vestas ersetzt werden.

Die Energiegenossenschaft hat das Angebot ein bis zwei Anlagen davon zu finanzieren und zu betreiben. In den kommenden Wochen wird hierüber eine Entscheidung fallen, ob und wieviele die EG Main-Kinzigtal von der Fa. Renertec erwerben wird. Entscheidend wird außer dem Preis auch das Interesse der Mitglieder sein, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Für die Bürger in und um Schlüchtern ist ein weiterer Informationsabend am 28.1.2014 in der Stadthalle Schlüchtern geplant (s. Termine)

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