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Besuch der zweitgrößten PV-Anlage in Hessen in Dreieich-Buchschlag:

Am 19.12. waren wir mit 10 Personen zur Besichtigung der hessenweit zweitgrößten Photovoltaikanlage in Dreieich-Buchschlag.
Der Vertriebsleiter der Stadtwerke Dreieich - Herr Engel - zeigte uns zunächst einen Film über die Herstellung von PV-Modulen. Anschließend fuhren wir zur Deponie, auf der die PV-Anlage (8,2 MW) in 2012 installiert wurde.
Rechnerisch kann diese Anlage 2000 Vierpersonenhaushalte mit sauberem Strom versorgen.

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Mal was zum Zusammenhang Flüchtlingskrise / Energiepolitik:

  

https://www.dialog-energie-zukunft.de/fluechtlingskrise-und-energiepolitik/#inhalt

Buchtipp:

Der Band des wohl bekanntesten Klimaforschers ist seit 3.11.15 im Handel.

Empfehlung: Unbedingt lesen!

Rezension folgt...

...unten

Selbstverbrennung

Buchrezension               - 4 Sterne -

Hans Joachim Schellnhuber: SELBSTVERBRENNUNG. Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff. C. Bertelsmann Verlag, München 2015

Der weltweit bekannte Klimaforscher Hans-Joachim Schellnhuber hat hier gewissermaßen ein Vermächtnis hinterlassen, das seine jahrzehntelangen Bemühungen auf wissenschaftlicher und politischer Ebene dokumentiert.

Da der Band mehr als 700 Seiten umfasst, kann auch eine umfangreiche Rezension nicht den ganzen Inhalt umfassen und bleibt immer daher recht subjektiv.

Das Buch ist, lässt man den Prolog und die Epiloge weg, in drei Teile aufgeteilt:

Erster Grad: Die Haut (Kapitel 2-10)

Zweiter Grad: Das Fleisch (Kapitel 11-21)

Dritter Grad: Das Mark (Kapitel 22-30)

Im Vorwort des umfangreichen Bandes beschreibt Schellnhuber den Werdeprozess und erwähnt, das er ebenfalls an der Papstenzyklika „Laudato Si“, die im selben Jahr erschienen ist, mitgewirkt hat.

Im Prolog und gleichzeitig erstem Kapitel „Abschied und Wiederkehr“ schreibt Schellnhuber von seiner Kindheit und Jugend in Ortenburg und beschreibt hier schon die Veränderungsprozesse, die nach dem Krieg durch die Industrialisierung stattgefunden hatten.

Das relativ kurze Kapitel 2 (Wachstumsstörungen) handelt von den Komplexitätswissenschaften. Er stellt hier deren „heiligen Kral“ vor, die Navier-Stokes-Gleichung. Diese Gleichung wurde im Buch falsch wiedergegeben, und – auch wegen anderer Gleichungsfehler – wurde ein Beiblatt dem Buch beigefügt, das die Fehler dort behob. Dies ist auch der Grund, warum ich – neben noch aufzuführenden Kritikpunkten – nicht die volle Sternzahl vergeben kann.

Schellnhuber sieht sich als exakter Naturwissenschaftler (z. B. Wirtschaftswissenschaftler kommen bei ihm nicht gut weg / siehe folgende Kapitel). Deshalb hätte er doch ein wenig mehr Sorgfalt bei der Erstellung dieses Bandes walten lassen sollen!

In Kapitel 3 (Der beschränkte Planet) sind folgende Zahlenangaben bemerkenswert: So dürften allein aktuell aufgrund von energiewirtschaftlichen Aktivitäten weltweit ca. 10 Mrd. Tonnen pro Jahr in die Atmosphäre geblasen werden. Und in den letzten fünf Jahrzehnten wurden jährlich im Durchschnitt fast 1 Prozent der Wald- und Ökosysteme der Erde in Agrarland umgewandelt. Im Meer bewegt sich ein Strudel von 100 Mio. Tonnen Kunststoffmüll.

Kapitel 4 (Entdeckungsreise zum Klimawandel) handelt von den Anfängen der Klimaforschung und enthält wiederum eine Menge Gleichungen, die hier aber richtig wiedergegeben wurden.

In Kapitel 5 (Klimapalaver) beschreibt Schellnhuber die Klimakonferenzen, an denen er selbst bei über der Hälfte derselben teilgenommen hatte. Schellnhuber geht hier insbesondere – neben einigen Anekdoten – die sich durch den Band ziehen, und das Buch unnötig lang machen, auf das sogenannte Einstimmigkeitsprinzip ein. Das heißt, alle Abkommen, die in den Konferenzen getroffen werden, müssen einstimmig „abgesegnet“ werden.

Im 6. Kapitel (Der Faktor Mensch) werden die Anfänge der Forschung über die Strahlungen, die von der Erde ausgehen wie auch Strahlungsverhalten anderer Körper auf die Erde, beschrieben. Bemerkenswert ist unter anderem die „Hockeystick Kurve“, die aufzeigt, dass die Temperatur auf der Erde sich seit Anfang der Industrialisierung nach einer langen Seitwärtsbewegung stetig nach oben entwickelt.

In „Stühlerücken auf der Titanic“ (Kapitel 7) beschreibt Schellnhuber die Konferenzen insbesondere in Kopenhagen, die im Vorfeld „Hope-nhagen“ und anschließend dann „K.O.penhagen!“ wegen der mageren Ergebnisse bezeichnet wurden. Da Schellnhuber an vielen Klimakonferenzen teilgenommen hatten, kommen auch eine ganze Menge Anektdoten zum Vorschein, die nach meiner Ansicht das Buch zu sehr überlastet. Es könnte sicher mehr Leser finden, wenn sich der Autor da etwas mehr diszipliniert hätte.

Kapitel 8 „Warum eigentlich Klimaschutz“ zeigt auf, welche Folgen im Allgemeinen zu erwarten sind: Neben dem häufigeren Auftreten des gemeinen Holzbocks (Zecke) in unseren Breitengraden beschreibt Schellnhuber auch die Auswirkungen auf die Statistiken und Bepreisungen der Rückversicherer und weist u. a. darauf hin, dass die relativen Verluste durch einen Supersturm in den ärmsten Ländern um den Faktor 20 höher liegen als in den reichsten Nationen.

„Mohamed ohne Land“ (Kapitel 9) beschäftigt sich u. a. mit der Versauerung der Ozeane und den Folgen auf kalkbildende Mikroorganismen. Denn diese Organismen besetzen das untere Ende der Nahrungskette, wodurch negative Auswirkungen auf höhere Organismen bis zu den großen Fischen und Meeressäugern am oberen Ende der Fresskette vorgezeichnet sind. Außerdem müssen – bei weiterem Meeresspiegelanstieg – die Rechtsexperten der Vereinten Nationen recht bald aufklären, was mit der Staatsangehörigkeit von Menschen geschieht, deren Geburtsland aufhört, oberhalb von Normalnull zu existieren.

In Kapitel 10 („Einstein, Gödel, Drake“) zitiert Schellnhuber den Spruch, der Einstein zugeschrieben wird: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“. Sieht man den Spruch vor dem Hintergrund des derzeitigen Wahlkampfes in den USA, bei der ein unberechenbarer Clown für die Republikaner das Rennen machen könnte, wird einem Vieles klar. Schellnhuber beschäftigt sich hier auch mit einer Gleichung, die auf außerirdische Zivilisationen in der Milchstraße hinweisen soll. So gehe Drake selbst von etwa 10000 kommunikationsfähigen Zivilisationen in der Milchstraße aus. Wäre natürlich interessant, was Diese z. B. zu dem erwähnten Wahlkampf in den USA sagen würden.

Teil 2 des Buches beginnt mit Kapitel 11 („Gottes Element“), und es wird zunächst beschrieben, aus welchen Elementen Leben besteht. So sind die essenziellen Elemente Kohlenhydrate, Proteine, Lipide und genetische Informationsträger, die man Nukleotide nennt. Diese Elemente sind wiederum nur aus sechs chemischen Elementen komponiert: Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel. Anschließend werden alle möglichen Anwendungen des Kohlenstoffs vorgestellt, von sogenannten Graphen – dieses Material ist etwa eine Million Mal dünner als Papier, circa hundertmal so zäh wie Stahl und weist eine einzigartige elektronische Struktur auf.

Kapitel 12 („Zwei Große Transformationen“) handelt von den großen Innovationsschüben auf dem Weg zur modernen Gesellschaft, die aufs Engste mit den Überthemen Energie und Klima verknüpft sind.

In „Klima als Geschichtsmacht“ (Kapitel 13) werden klimatische Änderungen beschrieben, seit der Mensch im Weltgeschehen auftritt, von der kleinen Eiszeit, der Magdalenenflut, den Zeiten der Pest bis hin zu El-Nino, der gerade in jüngster Zeit auch wieder sein Unwesen trieb.

Kapitel 14 („Ultrakurzgeschichte der Um-Welt“) handelt von der Entstehung der Erde bis zum Ende des Planeten in ca. 8 Milliarden Jahren, wenn die Sonne, zum roten Riesenstern gebläht, die Erde verschlucken wird.

„Vom Wetter zum Klima“ (Kapitel 15) beschreibt die Bemühungen, mittels ausgefeilter Programme die Wetterbeobachtungen zu Klimabeobachtungen und -Prognosen weiterzuentwickeln. Leider sind die in diesem Kapitel aufgeführten Gleichungen fehlerhaft, was ein wenig einen schluderischen Eindruck hinterlässt. Aber Nichtsdestotrotz sind insbesondere die Bemühungen des PIK (Schellnhubers Institut), eine Systemnanalyse der Erde zu schaffen, gut beschrieben.

Kapitel 16 („Ins Feuer“) lässt die Klima-Katze endgültig aus dem Sack, so Schellnhuber auf Seite 324. Welche globale Erwärmung bis zum Jahr 2030, 2050, 2100 oder 2300 zeigen die besten verfügbaren prognostischen Instrumente an? Wobei neben der Atmosphäre die Ozeane die wichtigsten Spieler auf dem Klimafeld sind. So werden verschiedene Szenarien aufgeführt, von „Business as usual“ (+8 Grad) bis zu moderateren Entwicklungen, die die Berücksichtigung von wirklichen Umbaumaßnahmen des Energiesystems beinhalten (+1,5 Grad).

In Kapitel 17 („Merkel auf dem Philosophenweg“) werden die Bemühungen – insbesondere von unseren Bundesregierungen –  auf den Klimagipfeln dargestellt, angereichert mit einer ganzen Menge – leider teils überflüssigen Anekdoten ­– . Interessant ist, dass Frau Merkel im internationalen Vergleich relativ gut wegkommt.

Kapitel 18 („Klimafolgen: Leib und Leben“) beschreibt zunächst den Hitzestress in seiner Wirkung auf den menschlichen Körper. Anschließend geht Schellnhuber auf diverse Erkrankungen ein (Pest, Malaria, Cholera usw.), die sich nach dessen Meinung weiter ausbreiten könnten aber auch vereinzelt sich in bestimmten anderen Gebieten verringern können. Im zweiten Teil des Kapitels werden dann die Folgen des Klimawandels insbesondere auf die Landwirtschaft beschrieben.  

 Kapitel 19 („Klimafolgen: Brot und Spiele“) beschreibt die Folgen nicht auf einzelne Individuen bezogen, sondern Schellnhuber zieht hier den großen Bogen, wie sich Zivilisationen auf dem Planeten verhalten werden. So führt Wasserstress zu neuen Flüchtlingsbewegungen und er kommt gegen Ende zum Schluß, dass man um den massiven und rasanten Ausbau der Erneuerbaren Energien (S. 438) nicht herumkommt.

In „Zwei Grad Celsius“ (Kapitel 20) beschreibt Schellnhuber, wie man weltweit zu dem Zwei Grad Ziel gelangt ist. Hierbei ist wohl auch der Autor als Urheber dieser Konvention anzusehen. Gegen Ende des Kapitels wird insbesondere der Budgetansatz besprochen, der von einer bestimmten Menge CO2 ausgeht, die die Erde gerade noch vertragen kann (750 Mrd. Tonnen). Daraus resultiert, dass der allergrößte Teil der nachgewiesenen Vorkommen an fossilen Brennstoffen im Boden belassen werden muss.

Kapitel 21 („Kippelemente im Erdgetriebe“) handelt von Dominoeffekten, die bestimmte Ereignisse auslösen können. So beschreibt er zunächst Elemente der Strömungswelt (z. B. den Jet Stream), dann Elemente der Eiswelt (z. B. terrestrischer Permafrost) und zum Schluss Elemente der Lebenswelt (z. B. Amazonas Regenwald). Als Fazit sieht Schellnhuber unter anderem, dass jenseits der zwei Grad Grenze diese sogenannten Tipping-Points stärker auftreten könnten.

Der dritte Teil des Buches („Das Mark“) beginnt mit „Blendet die Seher!“ (Kapitel 22). Hier beschreibt Schellnhuber die Einschüchterungsversuche der Klimawandelgegner, die besonders ruppig in den USA vorhanden sind. So wird Schellnhuber auf seinen Vortragsreisen von einer Gruppe begleitet, die kruden Verschwörungstheorien hörig sind und nicht davor zurückschrecken, Schellnhuber auch persönliche Einstellungen zuzuschreiben, die an Rufmord grenzen.

Kapitel 23 („Betäubt die Hörer“) beschreibt wieder den Kampf der Klimaforschung mit den Klimaleugnern, angereichert wieder mit allerhand Anekdoten. Man erfährt hier von kruden Instituten wie EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie). Dieses Gebilde betreibt nach eigenen Angaben keine systematische Klimaforschung, weil die Lehrmeinungen über CO2 etc. ohnehin erwiesener Unsinn seien.

In „Diktatur des Jetzt“ (Kapitel 24) werden aktuelle Strömungen – ausgehend von der Fukushima-Katastrophe – in der Klimadiskussion ins Feld geführt. So wird das NIMBY-Phänomen erklärt. „Not in my backyard“ ist eine beliebte Argumentation, wenn es insbesondere um die Erstellung von Windkraftanlagen in der näheren Umgebung angeht. Auch für das Einstehen zur CCS-Technologie (Carbon Capture & Storage) erntet Schellnhuber bei seinen Vortragsreisen nicht immer Sympatien.

„Falsche Ausfahrt: Anpassung“ (Kapitel 25) handelt von verschiedenen Klimaanpassungsstrategien, wobei Schellnhuber resümierend davon ausgeht, das Anpassung an den Klimawandel dann Sinn macht, wenn dies als Ergänzung von Vermeidung gilt und nicht anstelle von Vermeidung, was ein ebenso verantwortungsloses wie dummes Vorhaben darstellt.

Kapitel 26 („Falscher Film: Klimamanipulation“) erklärt die verschiedenen Arten von Geoengineering, die im Wesentlichen aus den großtechnischen Ansätzen Strahlungsmanipulation und Kohlenstoffextraktion bestehen. Schellnhuber bezeichnet dies als Frankenstein-Wissenschaft, da im Übrigen diese Ansätze weitestgehend wirkungslos wenn nicht gar schädlich sind und nur von der Entcarbonisierung ablenken sollen.

„Die Neuerfindung der Moderne“ (Kapitel 27) beschreibt die „Road Map“, die zugunsten des weltweiten Umbaus eingeschlagen werden muss. Neben einem Schreibfehler auf Seite 617 Mitte – es muss heißen …Kapazität von etwa 15 älteren Kernkraftwerken… nicht …Kapazität von etwa 15000 älteren Kernkraftwerken…, ist dieses Kapitel das aus meiner Sicht interessanteste, da es den Weg vorgibt, der nun schleunigst eingeschlagen werden muss. Die (Unter-)Kapitel sprechen für sich: 1. Integration Erneuerbarer Energiequellen, 2. Häuser zu Kraftwerken, 3. Neue Mobilität, 4. Mehrfachnutzung und Wiederverwendung, 5. Nachhaltiges Siedlungswesen, 6. Aktives Kohlenstoffmangement, 7. Regenerative Wasserwirtschaft.

Kapitel 28 („Klimaschutz als Weltbürgerbewegung“) handelt zunächst von der Verzweiflung, die Schellnhuber nach 35-jähriger Auseinandersetzung mit dem Thema umtreibt. Es handelt vom Gefangenendilemma, was heißt, dass sich die Staaten gemeinsam auf den Weg machen müssen und sich nicht gegenseitig blockieren. Erwähnenswert ist dabei die Divestitionsbewegung, die weltweit um sich zu greifen beginnt. Hier werden in immer größerem Maße Anlagegelder weg von den fossilen Rohstoffen hin zu Erneuerbaren Energien umverteilt.

In „Flucht und Gewalt“ (Kapitel 29) geht es um die Klimaflüchtlinge. Die nackten Zahlen sprechen dabei für sich. Im Fünfjahreszeitraum von 2008 bis 2012 wurden etwa 144 Millionen Menschen in 125 Ländern durch Ereignisse wie Landverlust, Überschwemmungen und Dürren, gezwungen, ihre Behausungen zu verlassen. Davon stammen 98% aus Entwicklungsländern. So machen sich die Militärs und Geheimdienste in aller Welt schon längst große Sorgen über die möglicherweise unvorhersehbaren Folgen von Klimaveränderungen für die heilige Kuh des Staatlichen schlechthin: die nationale Sicherheit.

Kapitel 30 („Arm und Reich“) erklärt den Zusammenhang von Ursache und Wirkung des Klimawandels. Verursacht wurde der Klimawandel weitestgehend von den Industriestaaten, darunter zu leiden haben aber zum größten Teil die Entwicklungsländer. Aber es geht nicht unbedingt dabei in erster Linien um die Umverteilung von Vermögen oder gar um die Umwälzung der heutigen politökonomischen Verhältnisse, sondern es geht darum, dem immerwährenden Wachstumsfetisch zu entsagen.

Im letzten Teil des Buches (Epiloge) geht es in Kapitel 31 (Wissenschaft, Gewissenschaft) um die Aufgabe von Wissenschaft schlechthin. So liegt nach Schellnhuber die Informationsverantwortung der Wissenschaftler in diesem Zusammenhang nicht bei dem Empfänger, sondern beim Sender. Wer verantwortlich handeln will, wird vom Wissenschaftler zum Gewissenschaftler.

Das letzte Kapitel 32 („Geschenk an Michelangelo“ handelt von Schellnhubers ganz persönlicher Verantwortung gegenüber seinem kleinen Sohn. Denn er kämpft nicht nur für eine intakte Umwelt für seinen Sohn, sondern er kämpft auch um seiner selbst willen dafür, da er nicht später von seinem eigenen Sohn an den Pranger gestellt wird, er habe nichts getan.

Resümee: Insgesamt sollten die paar handwerklichen Fehler des Buches nicht darüber hinwegtäuschen, wie ernst es um unsere Erde steht. Daher halte ich den Band für unbedingt lesenswert. In abgespeckter Form könnte es als „Drehbuch“ für den Unterricht in der Oberstufe (Gymnasium) dienen. Denn die Auswirkungen des Klimawandels treffen unbedingt die jetzt Heranwachsenden. So habe ich meine Bücher (Erneuerbare Energien in Kommunen… und Die 7 häufigsten Insolvenzursachen…) meinem 14 jährigen Sohn gewidmet, der auch mit seiner Familie noch eine lebenswerte Umwelt vorfinden soll.

Jürgen Staab, 25.01.2016


Aus gegebenem Anlass haben wir in GNZ und GT eine Richtigstellung der Unwahrheiten, die die BI "Windkraft im Spessart" in den letzten Tagen und Wochen auch über unsere Genossenschaft in der lokalen Presse verbreitet hat, veranlasst. Den am 14.08.15 in der GNZ veröffentlichten Artikel finden Sie in unserer Presserubrik.

Unsere Pressemitteilung im Wortlaut direkt hier:

Gegendarstellung für BI q


Die Grundlastlüge

Von unserem Mitglied Markus Alder


Historisch wurden in Deutschland  70 Prozent der Stromerzeugung mit Braunkohle und Atomkraftwerken als Grundlast erzeugt. Den sogenannten Mittel- und Spitzenstrombereich erzeugten Steinkohle und Gaskraftwerke, bzw. Pumpspeicherwerke.

Selbst diese 70 Prozent Grundlasterzeugung waren nachts zu viel und mussten mit elektrischer Nachtspeicherheizung subventioniert „entsorgt“ werden.

Nach dem Abschalten der meisten Atomkraftwerke und dem Aufkommen der erneuerbaren Energien wird die Grundlaststromerzeugung ökonomisch unsinnig.

Rein finanziell wird es so sein, das sich ab 45 % erneuerbarem Energieanteil an der Stromerzeugung ein Grundlastwerk nicht mehr lohnt. Laut Ausbauplan der Bundesregierung wird das in 2025 soweit sein. Bis dahin müssen wir unseren Kraftwerkpark auf Residualkraftwerke (Reservekraftwerke) umstellen, die den fehlenden Strom dann ergänzen. Aus Steuerungsgründen und wegen dem CO2-Ausstoss sollten das dann schnell reagierende Gaskraftwerke sein. Grundsätzlich sind für die Energiewende natürlich Energieeinsparung, besseres  Stromnetz und Stromspeicherausbau notwendig.

Schon heute ist es so, dass die abgeschalteten Atomkraftwerke komplett von der erneuerbaren Energie ersetzt wurden. Wenn heute zu viel Strom erzeugt wurde, stammt der aus nicht regelbaren Braunkohlekraftwerken. Dieser Strom wird dann ins Ausland exportiert.

In der Praxis sieht man das die großen Stromkonzerne heute auf Teufel komm raus noch schnell die letzte Braunkohle verfeuern. Bei nur 2 Cent Gestehungskosten laufen diese alten abgeschriebenen Dreckschleudern volle Pulle rund um die Uhr, auch bei negativen Strompreisen, um noch ein letztes Mal Geld für ihre Konzerne zu verdienen.

Dass es bei diesen Konzernen mit dem Geldverdienen sonst nicht mehr so weit ist, sieht man am Börsenkurs von RWE  der sich auf ein Zehntel verringert hat und von EON der sich halbiert hat. Jahrelang haben diese Konzerne die Energiewende bekämpft und sie verschlafen. Schade um die Rückstellungen für unsere Atomkraftwerke. Die Börse reagiert auf solche Sachen schon weit voraus und das ohne politische Scheuklappen.

Fazit: Die Energiewende ist machbar, auch ohne Großkraftwerke und Dreckschleudern. Energieeinsparung, Ausbau der Stromnetze und Speicher und weiterhin Ausbau der erneuerbaren Energie wird zu einer sicheren und zukunftsträchtigen Energieversorgung ohne CO2-Ausstoss führen.


Am Mittwoch den 12.08.15 morgens um 8 Uhr wurde uns die Fertigstellung der Errichtung unseres 2. Windrads in Wallroth von Projektierer und Bauleitung mitgeteilt. Das Windrad, für das wir den Namen "Der Schlanke Max" ausgesucht haben, wird voraussichtlich in ein bis zwei Wochen ans Netz gehen. 


Unsere 10. PV-Anlage…

…auf dem Dach einer Logistikhalle in Schlüchtern ist fertiggestellt. In Kürze (Ende August) erfolgt auch der Netzanschluss. Dann können wir rein rechnerisch mit den installierten 292kWp ca. 100 Dreipersonenhaushalte versorgen.

Übrigens können Sie viele Bilder unserer Projekte auch über unsere Facebookseite

https://www.facebook.com/EnergiegenossenschaftMainKinzigtal

einsehen.

TERMINANKÜNDIGUNG EINWEIHUNG WINDRAD "DER SCHLANKE MAX"

Die Windräder befinden sich derzeit im Bau, wie man ja schon anhand der Bilder erkennen konnte.
Jedoch möchten wir schon ankündigen, dass der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir zur Einweihungsfeier am 14. Oktober um 13 Uhr kommen wird. Er wird ca. 1,5 Stunden da sein und zusammen mit den anderen Investoren, dem Planungsbüro Renertec und uns die Einweihung bei einem kleinen Festakt vornehmen. Details werden wir bei Gelegenheit posten und auf die Website stellen.

 

Sehr interessanter Artikel von Frau Prof. Kemfert:

DIE SITUATION DES STROMMARKTES UND DIE wiRTSCHAFTLICHEN CHANCEN DER ENERGIEWENDE

Ökonomische Potentiale

CLAUDIA KEMFERT

Vor vier Jahren wurde – als Reaktion auf die Reaktor-Katastrophe im japanischen Fukushima – in Deutschland der Ausstieg aus der Kernenergie und der Ausbau einer nachhaltigen Versorgung mittels erneuerbaren Energien beschlossen. Über den richtigen Weg zu diesem Ziel wird seitdem gestritten. Kritikpunkte sind u.a. die steigenden Strompreise und die Frage, wie die durch Wind- und Wasserkraft gewonnene Energie zu den Verbrauchern kommt. Anmerkungen zu einem Kernthema unserer Volkswirtschaft und Gesellschaft.

Die Energiewende hat zum Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von heute etwa 28 Prozent bis zum Jahre 2050 auf 80 Prozent zu erhöhen. Bis zum Jahre 2022 werden die restlichen Atomkraftwerke abgeschaltet. Außerdem geht es darum, die Energieeffizienz zu verbessern; das heißt, sowohl im Gebäudeenergiebereich als auch die Mobilität auf Nachhaltigkeit umzustellen.

Die Stromerzeugungsstrukturen werden sich stark verändern, hin zu mehr dezentralen Energieversorgungsstrukturen, in denen erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und intelligente Verteilnetze sowie Speicherlösungen ineinander verzahnt werden. Dazu bedarf es auch eines effektiven Lastmanagements, welches Angebot und Nachfrage gut aufeinander abstimmt. All diese Entwicklungen werden enorme Innovationen hervorbringen, durch Investitionen werden Zukunftsmärkte erschlossen.

UNATTRAKTIVE MARKTSITUATION

Die Aufgabe der Energiewende ist es somit, das Stromsystem umzubauen, hin zu mehr Dezentralität, Flexibilität und Dynamik, inklusive intelligenter Netze, einer optimalen Steuerung von Angebot und Nachfrage und mittelfristig mehr Speicher. Derzeit gibt es allerdings massive Strom-Angebots-Überkapazitäten durch alte Kohle- und Atomkraftwerke sowie phasenweise erneuerbare Energien. Durch die Überkapazitäten sinkt der Strompreis an der Börse, billiger Strom aus Deutschland wird exportiert. Allerdings wird nur ein sehr geringer Teil des Stroms tatsächlich zu negativen Preisen „verschenkt“, im Jahre 2012 waren es gerade einmal 0,03 Prozent des Stromangebots. Dennoch hat das Überangebot und der niedrige Börsenpreis Folgen: die Wirtschaftlichkeit von konventionellen Kraftwerken wird geschmälert. Aus diesem Grund und aufgrund der Tatsache, dass die CO2-Preise auf einem historisch niedrigen Niveau sind, sind Braunkohlekraftwerke derzeit noch immer wirtschaftlich. Daher ist der Einsatz von Braunkohlekraftwerke angestiegen, mit ihm die Treibhausgasemissionen. Aufgrund des massiven Strom-Angebotsüberschusses und der damit verbundenen niedrigen Strom-Börsenpreise rechnen sich dadurch die für die Energiewende notwenigen Geschäftsmodelle nicht, inklusive der innovativen und flexiblen Gas-Kraftwerke und Pumpspeicherkraftwerke.


Wenn die Bundesregierung das Klimaschutz-Ziel ernst nimmt, muss neben dem Gebäudeenergie- und Mobilitäts- vor allem der Stromsektor einen erheblichen Beitrag zur Emissionsminderung leisten. Dies kann nur geschehen, wenn vor allem alte ineffiziente Kohle-Kraftwerke ersetzt werden – durch erneuerbare Energien und auch Kraft-Wärme-Kopplung sowie Gas-Kraftwerke. Alte, ineffiziente Kohle-Kraftwerke sorgen nicht nur für einen enormen Strom-Angebots-Überschuss, sondern sie produzieren zu viele Treibhausgase. Zudem sind sie zu unflexibel in der Kombination mit erneuerbaren Energien. Anders als von ihren Befürwortern behauptet, eignen sich Kohle-Kraftwerke nicht als Brückentechnologie für eine nachhaltige Energiewende. Gas-Kraftwerke sind für diese Rolle viel besser geeignet, da sie flexibler sind als Kohle-Kraftwerke und weniger Treibhausgase verursachen. Doch diese neuen, effizienten und für die Energiewende so wichtigen Gas-Kraftwerke stehen immer öfter still, da sie sich nicht rechnen.

Obwohl es Überkapazitäten gibt, wünscht sich der Großteil der Energiebranche dennoch zusätzliche Subventionen über sogenannte Kapazitätsmärkte. Derartige Subventionen würden jedoch in erster Linie mehr Geld für alte ineffiziente Kraftwerke bereitstellen, das flexible System hin zur Energiewende eher behindern und den Strompreis unnötig verteuern. Statt neue Subventionen für fossile Energien zu zahlen, sollte besser der Strommarkt aufgeräumt werden. Nur mit einer Marktbereinigung wird man wieder ausreichende Knappheitspreise an der Börse erreichen können, damit sich diese Situation wieder verbessert. Würden die ältesten, ineffizientesten Kohle-Kraftwerke aus dem Markt verschwinden, könnte eine doppelte Dividende erzielt werden: Der Markt wäre bereinigt, die Strompreise an der Börse könnten steigen, zudem würden die Klima-Ziele erreicht werden können.

SINNVOLLE DEZENTRALISIERUNG

Je mehr eigene Kapazitäten vor Ort, vor allem auch im Süden Deutschlands, und auch Speicher hinzugebaut werden, desto weniger Stromtrassen werden benötigt. Wir dürfen nicht vergessen, dass in Deutschland ein gut funktionierendes Stromnetz existiert, das durch Optimierung der Übertragungsnetze, aber vor allem durch den Ausbau intelligenter Verteilnetze durchaus in der Lage sein kann, den veränderten Erzeugungsstrukturen der Energiewende Herr zu werden. Ohne Zweifel, überschüssiger Windstrom aus dem Norden muss in den Süden transportiert werden können. Jedoch hängt der Erfolg der Energiewende weniger am sofortigen Ausbau neuer Stromautobahnen als vielmehr von der weiteren Unterstützung und Umsetzung der Energiewende vor Ort.

Der europäische Emissionsrechtehandel ist derzeit ein Totalausfall: Der Markt krankt an zu vielen Zertifikaten und somit einem zu niedrigen Preis für CO2-Zertifikate. Der Emissionsrechtehandel krankt noch immer an zu hohen Zuteilungen der Emissionszertifikate in den Anfangsjahren, dem wirtschaftlichen Einbruch und der statischen Festlegung von Emissionsminderungszielen sowie der Zunahme von zusätzlichen Zertifikaten aus dem Ausland. Selbst mit einer Reparatur des Emissionsrechtehandels, wie ihn Europa vorsieht und Deutschland glücklicherweise unterstützt, wird der CO2-Preis nicht auf ein ausreichend hohes Niveau steigen, damit der Kohle-Überschuss aus dem deutschen Strommarkt verschwindet. Auf den ohnehin sehr niedrigen CO2-Preis werden diese Maßnahmen vermutlich nur wenig Einfluss haben. Statt 7 Euro pro Tonne würden 40 bis 60 Euro pro Tonne CO2 benötigt werden, um ausreichend finanzielle Anreize für den Einsatz von Gas- statt Kohlekraftwerke zu geben.

Bundesenergieminister Gabriel hat einen Vorschlag unterbreitet, wie das Problem gelöst werden könnte: Sein Vorschlag sieht vor, dass alte fossile Kohle-Kraftwerke eine Art Sonderzahlung leisten müssen. Die überschüssigen CO2-Emissionszertifikate der alten Kraftwerke würden nach diesem Vorschlag zudem aus dem Markt entfernt, sodass es keine negativen Wirkungen auf den Europäischen Emissionsrechtehandel haben dürfte. Somit erscheint dieser Vorschlag sinnvoll, tatsächlich die notwendige Marktbereinigung zu erreichen.

Die Energiewende bietet enorme wirtschaftliche Chancen. Schon heute gibt es fünfmal so viele Beschäftigte im Bereich der erneuerbaren Energien als in der Kohleindustrie. Wenn man nicht nur den Bereich der erneuerbaren Energien, sondern auch der Energieeffizienz hinzunimmt, würden es weitaus mehr Beschäftigte sein. Um so wichtiger wäre es, heute den Strukturwandel hin zu einem Umbau der Energieversorgung mit erneuerbaren Energien und mehr Energieeffizienz einzuleiten und in den kommenden Jahrzehnten zu begleiten. Das Energiesystem muss flexibler, intelligenter und ganzheitlicher werden. Dazu werden intelligente Netze und mittelfristig auch Speicher weitaus mehr benötigt als fossile Energien und alte Strukturen.

Das Geschäftsmodell im Energiesektor ändert sich somit grundlegend. Dazu bedarf es Innovationen, neuer Technologien und neuer Geschäftsfelder. In der Vergangenheit haben vor allem mittelständische Unternehmen, Bürger und Stadtwerke in die Energiewende in Deutschland investiert, nur zu geringen Teilen die großen Energieversorger. Die Energiewende bietet enorme wirtschaftliche Chancen, grundsätzlich für alle Energieanbieter. Es hängt vom Management der Energiekonzerne ab, ob sie sich darauf einlassen. E.on hat einen mutigen und klugen Schritt in die neue Energiewelt gemacht, auch EnBw gestaltet sich seit einiger Zeit um. Vattenfall will in Deutschland das Kohlegeschäft verkaufen. Nur RWE hängt doch sehr an den alten Strukturen und wird mit dem Wandel die größten Probleme bekommen. Nur wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Die Märkte gehören denen, die sie sehen. 

ERSCHIENEN IN ROTARY MAGAZIN 7/2015

Claudia Kemfert
Prof. Dr. Claudia Kemfert (RC Berlin–Kurfürstendamm) ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin. Zuletzt erschien „Kampf um Strom. Mythen, Macht und Monopole“ (Murmann Verlag 2013).www.claudiakemfert.de

Kinzigtal-Nachrichten vom 12.07.2015:

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Aktuelle Projektinformationen (02.07.2015):

Nach einer gut besuchten und erfolgreich abgehaltenen Generalversammlung im Sportheim des TSV Kassel, möchte die Energiegenossenschaft an dieser Stelle das neueste Projekt bekanntgeben. Nach längerer Zeit ist es uns wieder gelungen, ein Dach zu akquirieren. Durch die guten baulichen Verhältnisse können sogar beide Dachhälften belegt werden. Das verspricht nicht nur eine gute Sonnenernte, sondern wir erreichen fast 300 kWp und vergrößern unsere gesamte installierte Leistung um 70% auf nunmehr 700 kWp!
Weiterhin kann beim Baufortschritt für unser zweites Windrad in Wallroth berichtet werden, dass der nächste Meilenstein erreicht wurde: Das Fundament ist fertiggestellt (s. Foto), und in den nächsten Wochen wird Vestas mit dem Turmbau beginnen. Dem geplanten Inbetriebnahmetermin Ende September scheint nichts entgegenzustehen.
Für Interessenten, die noch Mitglied unserer Genossenschaft und aktiver Teil der Energiewende werden wollen, besteht nach wie vor die Möglichkeit, sich an den Projekten zu beteiligen.

Gastinterview im Hessischen Rundfunk in der Fernsehsendung "alle-Wetter"!

Am Freitag den 26.06.2015, ist Vorstand Jürgen Staab Gesprächsgast zum Thema: "Betrieb einer Windenergieanlage -  Wie kommt man auf die Idee eine Windenergieanlage zu betreiben? Wie wählt man den Standort aus? Was sind die Vorteile einer Energiegenossenschaft?" Ab 19:15 beginnt die Sendung. Ab ca. 19:20 Uhr beginnt das Live-Gespräch.

Der Beitrag ist 7 Tage in der Mediathek des hr zu sehen: Alle Wetter vom 26.06. (http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen)/index.jsp

Volles Haus bei der Generalversammlung der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG

 

76 Teilnehmer waren ins Sportheim nach Kassel gekommen und wurden vom Aufsichtsratsvorsitzenden Albrecht Staab begrüßt. Im vollbesetzten Saal präsentierte anschließend Vorstand Jürgen Staab den Bericht über das Geschäftsjahr 2014. Auf Anregungen von Teilnehmern der letztjährigen Versammlung stellte diesmal Steuerberater Reinhard Wickert die drei Bilanzen der Energiegenossenschaft vor. Die Bilanzsummen haben sich aufgrund des Kaufs des zweiten Windrades in Wallroth im November vergangenen Jahres wieder stark erhöht. Nach vielen Rückfragen schloss sich der Bericht des Aufsichtsrats für das vergangene Geschäftsjahr an, in dem sich der Aufsichtsrat mit dem Vorstand zehnmal zu Sitzungen zusammenfand. Der Aufsichtsrat betonte die konstruktive und gute Zusammenarbeit der Gremiumsmitglieder, Mängel wurden nicht festgestellt.

In Punkt vier der Tagesordnung wurde vom Vorstand der Jahresüberschuss festgestellt. Dessen Vorschlag, den größeren Teil davon an die Mitglieder der Energiegenossenschaft auszuschütten und den Rest in die Sicherheitsrücklage einzustellen, wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen. Anschließend wurden Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet.

In Tagesordnungspunkt 6 wurden noch zwei Satzungsänderungen und in Tagesordnungspunkt 7 eine Beschlussfassung über Kreditgrenzen von den Mitgliedern abgesegnet.

Unter dem letzten Punkt 8 „Verschiedenes“ berichtete Aufsichtsrat Stefan Heimrich von den Fortschritten beim Bau des neuen Windrades in Wallroth. Die Bauarbeiten sind dort in vollem Gange und befinden sich im Zeitplan. Florian Hix präsentierte noch seine umfangreiche Statistik über die Erträge des ersten Windrads „Schöne Gela“ in den „Vier Fichten“. Nach einem recht verhaltenen ersten vollen Windjahr bewegt sich der Ertrag in 2015 auf dem prognostizierten Korridor, was auf höhere Erträge hoffen lässt. Den Ideenwettbewerb für den Namen des zweiten Windrades gewann Brigitte Gottwald. Ihr wurde eine Flasche Wein durch Peter Weißmüller überreicht, der die Abstimmung unter den Mitgliedern organisierte. Das zweite Windrad wird künftig den Namen „Der schlanke Max“ tragen.

Bevor gegen 22 Uhr 45 der Aufsichtsratsvorsitzende die Veranstaltung schloss, erläuterte Vorstand Jürgen Staab noch weitere Vorhaben im Bereich Photovoltaik und Wind. 

 Windpark Wallroth: Errichtung Trafo

Einberufung der Generalversammlung der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG

durch die Vorstände Jürgen Staab und Hugo Nick am 10.06.2015 um 19.30 Uhr im Sportheim des TSV 08 Kassel, In der Aue 6, 63599 Biebergemünd-Kassel.

Die Einladungsunterlagen sind bereits an die Mitglieder per mail, Post und persönliche Zustellung rausgegangen.

Die Veranstaltung ist nichtöffentlich.

 

Nachfolgender Link führt zu einer sehr interessanten aktuellen Speicherstudie:

http://pvspeicher.htw-berlin.de/wp-content/uploads/2015/05/HTW-Berlin-Solarspeicherstudie.pdf

Buchtipps:

Der Band in der dritten Auflage erscheint ab 21. Oktober und kann schon vorbestellt werden.

Die dritte Auflage wurde unter anderem um die Themen Unternehmensführung, Controlling und Rechnungswesen in Energiegenossenschaften erweitert.

http://www.amazon.de/Erneuerbare-Energien-Kommunen-Energiegenossenschaften-gr%C3%BCnden/dp/365807017X/ref=sr_1_9?ie=UTF8&qid=1433024357&sr=8-9&keywords=juergen+staab

Im Kontext der Energiewende sind Energiespeicher ein zentrales technisches, wirtschaftliches und energiepolitisches Thema.

Die Autoren dieses kompakten Werkes geben einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Aspekte der Energiespeicherung. Sie beschreiben zunächst die Bedeutung von Energiespeichern in der Energieversorgung und definieren ihre Rolle darin. Dann gehen sie auf den Speicherbedarf in der Strom-, Wärme- und Kraftstoffversorgung im Kontext der Energiewende ein. Im Hauptteil werden die verschiedenen Speichertechnologien ausführlich vorgestellt sowie ihre Vor- und Nachteile diskutiert. Praktische Anwendungsbeispiele und die Integration von Speichern über alle Energiesektoren hinweg runden das Buch ab. Zahlreiche Grafiken und Beispiele veranschaulichen das gesamte Feld der Energiespeicher und sind als Ergänzung samt Animationen online in Farbe verfügbar.

http://www.amazon.de/Energiespeicher-Technologien-Integration-Michael-Sterner/dp/3642373798/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1432936252&sr=8-1&keywords=energiespeicher+sterner

 

Der hellblaue Bereich ist die Windenergie.

(aus Sterner/Stadler (2014): Energiespeicher, S. 57)

Am letzten Samstag (16.05.2015) waren wir wieder einmal bei unserem ersten Windrad "Schöne Gela". Die nächste Besichtigung wird uns - hoffentlich - zu unserem zweiten Windrad nach Wallroth führen, das im Herbst ans Netz gehen soll.

 

 

 

Interview mit RWE Chef Terium

http://www.sonnewindwaerme.de/panorama/kernkraft-rwe-hat-vermutlich-nichts-zurueckgestellt

oder

http://www.tagesschau.de/inland/rwe-atomrueckstellung-101.html

Wir werden von allen Seiten gefragt, ob wir für den Rückbau der Windräder etwas zurückgestellt haben. Dazu werden wir im Übrigen auch von der kreditgebenden Bank und den Behörden verpflichtet. 

Die Rückstellungen von RWE für den Rückbau der Atomkraftwerke betragen: 0 Euro.

Besichtigung Windkraftanlage "Schöne Gela"

 

Wir werden wieder am 16.05.2015 um 11 Uhr am Parkplatz (Autohaus Mandel, Waldensberger Straße 1, 63607 Wächtersbach) in Wächtersbach-Wittgenborn starten.

 

 

Ein Vertreter von RENERTEC (Planer und Betreiber) wird uns den Turm aufschließen.
Gegen 14Uhr werden wir wieder zurück am Parkplatz sein.

 

 

Anschließend gehen wir in die Gaststätte "Quelle" nach Wächtersbach-Aufenau (Leipziger Straße 15, 63607 Wächtersbach).
Die Gaststätte ist für ca. 30 Mittagessen gebucht.
Über zahlreiches Erscheinen freuen wir uns!
Wir rechnen mit ca. 50 Personen, die zur Wanderung mitkommen.

 

Festes Schuhwerk ist erforderlich (insgesamt ca. 8 KM).

 

 
 

Ein Beitrag aus der Sendung "Monitor" vom 9.4.15

zeigt, was beim Ausstieg aus der Atomenergie auf den Steuerzahler zukommen kann und wer den Konzernen zur Seite springt:

http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Atomausstieg-Wie-Energiekonzerne-sich-u/Das-Erste/Video?documentId=27600454&bcastId=438224

Wohnen in Windparknähe ist kein Gesundheitsrisiko

9.4.2015
Eine umfassende Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) zeigt, dass Wohnen in der Nähe von Windparks die menschliche Gesundheit nicht beeinträchtigt

Die Studie berücksichtigt Auswirkungen auf die Gesundheit und untersucht, wie Stress, Lärm Schlafstörungen und andere Einflüsse in der Vergangenheit einen Zusammenhang mit dem Leben in der Nähe von Windkraftanlagen ergeben haben. 

Die Studie fand heraus, dass es "keine klare oder einheitliche Zuordnung zwischen Lärm durch die Nähe von Windenergieanlagen" oder "Krankheit oder andere Indikatoren zur Schädigung der menschlichen Gesundheit" gibt. 

Die MIT-Autoren prüft eine Reihe von Fallstudien in Europa und den USA, um Auswirkungen von Infraschall und Lebensqualität für die Bevölkerung in der Nähe von Windparks zu bewerten. 

Während es häufiger Beschwerden von Anwohnern in der direkten Umgebung beim Bau von Windparks gab, standen Technologien wie Gas- und Ölanlagen weit mehr in der allgemeinen öffentlichen Kritik. 

Eine Fallstudie in Nordpolen, wo die größte Studie zum Lärm von Windenergieanlagen gemacht wurde, zeigte, dass die Bewohner neben Windparks darüber berichteten, die beste Lebensqualität zu haben und Bewohner die weiter als 1.500 Metern weg waren, meinten eine schlechtere Lebensqualität zu haben. 

Der Bericht untersuchte zahlreiche Regionen mit Winparks und kommt zum Schluss, dass das Leben in der Nähe Windparks nicht zu Verschlechterungen führte sondern dass sogar sehr oft die Lebensqualität in der jeweiligen Region verbessert wurde. 

Messungen von niederfrequenten Schall (LFN), Infraschall und tonalem Klang zeigten, dass Lärm von Häusern meist weit lauter war, während der Infraschall von Windkraftanlagen in der Regel deutlich unter der Hörbarkeit lag. 

Vier große Windturbinen und 44 kleinere Anlagen wurden in den Niederlanden untersucht, aber Infraschall wurde nicht als Problem wahrgenommen und LFN Sound in Wohngebieten war sehr oft von anderen Lärmquellen wie z.B. aus dem Verkehrsbereich, dort wurden die Messwerte bei weitem überschritten. 

Link zur Studie: 
journals.lww.com/joem/Abstract/2014/11000/Wind_Turbines_and_Health__A_Critical_Review_of_the.9.aspx

 Sonnenfinsternis und Photovoltaik

Die Auswirkungen der Sonnenfinsternis auf alle PV-Anlagen ist hier an einem Beispiel gezeigt und kann man natürlich auf den bekannten Homepages sich noch ansehen.

Interessant ist auch die Seite des Agora-Energiewende-Institutes, wenn man sich dann den 20. März aufruft und mit der Maus sich die Leistung der einzelnen Erzeugungsarten ansieht:

http://www.agora-energiewende.de/service/aktuelle-stromdaten/?tx_agoragraphs_agoragraphs[initialGraph]=powerGeneration&tx_agoragraphs_agoragraphs[controller]=Graph

Sonnenfinsternis PV


 

Ein Link zu einem interessanten Fernsehbericht, der zeigt was Braunkohle in Deutschland so alles anrichtet:

Und ein Ausschnitt aus dieser Sendung:

Folgekosten je erzeugter kWh berechnet vom Umweltbundesamt. Aber das spiegelt sich leider nicht im Strompreis wider:

Umweltfolgekosten je kWh

 

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 4. Februar

Nachfolgend zwei Aufnahmen unserer Informationsveranstaltung vom Mittwoch, bei der gut 70 Personen anwesend waren.

Ein Bericht über die Veranstaltung wird morgen (06.2.2015) in der Gelnhäuser Neuen Zeitung stehen.

Nach Erscheinen wird er von uns auf die Website gestellt.

Nächste Termine:

Am 04. Februar treffen sich wieder Mitglieder und Freunde der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG im Sportheim des TSV 08 Kassel, In der Aue 6, 63599 Biebergemünd-Kassel.

Trotz einer längeren Pause von Informationsveranstaltungen waren Vorstand und Aufsichtsrat nicht untätig. Folgende Agenda ist ab 19 Uhr 30 angedacht:

  1. )Vorstellung und Begrüßung durch Vorstandsmitglied Jürgen Staab
  2. )Vorstellung der Jahresstatistik der Erträge unseres Windrades „Schöne Gela“ durch  Mitglied Florian Hix
  3. )Projektstatus für das neue Windrad in Schlüchtern-Wallroth durch Aufsichtsratsmitglied Stefan Heimrich
  4. )Rückblick auf die Verhandlungen zum Windpark Wallroth durch Stefan Heimrich und Jürgen Staab
  5. )Neues Photovoltaikprojekt in Großkrotzenburg
  6. )Hinweis auf Kirchensteuerabzugsverfahren durch die Aufsichtsräte Tassilo Häfner und Matthias Scholz
  7. )Verschiedenes

Vorstand und Aufsichtsrat freuen sich auf zahlreiches Erscheinen.

 
 
 
Der bekannte Journalist, Redner und Buchautor Dr. Franz Alt - ein Vorkämpfer und "Urgestein" der Ökologiebewegung - hat für die 3. Auflage meines Bandes "Erneuerbare Energien in Kommunen", der voraussichtlich im Frühjahr erscheinen wird, schon vorab ein Vorwort verfasst.
 
Nachfolgend habe ich es - exklusiv - für Sie hier schon einmal wiedergegeben.
 
Jürgen Staab / Vorstand Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG
 
 
 

Deutschland ist erneuerbar – die Welt ist erneuerbar

Dass unser heutiges Energiesystem Zukunft hat, ist der größte und teuerste Irrtum unserer Zeit.

Wir verbrauchen an  e i n e m  Tag heute so viel Kohle, Gas Öl und Uran wie die Natur in einer M i l l i o n  Tagen geschaffen hat. Deutschland, Frankreich, Italien, England, Spanien, Österreich, die Schweiz und Luxemburg müssen pro Jahr für circa 380 Milliarden Euro Energie importieren, sind abhängig von Ölscheichs und Gasbaronen und zerstören mit diesem Wahnsinn auch noch die Umwelt und unser Klima. Sind wir noch zu retten? Oder könnte sich Homo Sapiens auch etwas intelligenter benehmen? Die Frage ist schon lange nicht mehr, ob dieses Energiesystem und die auf ihr basierende Wirtschaft Zukunft hat, sondern nur noch  wie lange?

Allein die Sonne schickt uns 15.000mal mehr Energie als zurzeit alle sieben Milliarden Menschen verbrauchen: Hinzu kommen die Windkraft, die Bioenergie, die Wasserkraft, die Geothermie, die Wellen- und Meeresenergie der Ozeane. Es gibt von Natur aus gar kein Energieproblem. Wenn wir dennoch ein solches haben, ist dies der Beweis dafür, dass wir etwas grundsätzlich falsch machen.

Erneuerbare Energien und Öko-Effizienz  sind die Basis erfolgreichen Wirtschaftens in der Zukunft. Deshalb ist dieses Buch von Jürgen Staab, das nun schon in der dritten Auflage erscheint,  so wichtig. Der bisherige Einstieg in die Energiewende in Deutschland zeigt, dass dieses Zukunftsprojekt nur von unten, also über Energiegenossenschaften, funktioniert und über einen Mix aller erneuerbaren Energieträger.

Morgen erfolgreich sein, heißt: Nicht mehr gegen die Natur, sondern mit der Natur wirtschaften und rechnen. Denn heute

-         Ist die Übersäuerung der Meere höher als in den letzten 300 Millionen Jahren

-         Haben wir mehr CO2 in die Luft geblasen als in den letzten 800.000 Jahren

-         Emittieren wir täglich 150 Millionen Treibhausgase zusätzlich

-         Rotten täglich 150 Tier- und Pflanzenarten aus und

-         Vergrößern die Wüsten jeden Tag um 50.000 Hektar.

Die nächste industrielle Revolution ist eine ökologische oder es wird keine industrielle Revolution mehr geben. Produktivität ist, wenn möglichst a l l e Menschen zu den Gewinnern gehören. Voraussetzung für eine gute Zukunft muss werden, dass wir die Leitkultur grenzenlosen Wachstums auf der Basis der Ressourcenverschwendung rasch überwinden.

Nur diese Politik und Wirtschaft ist enkeltauglich, ökologisch vertretbar und ökonomisch sinnvoll. Wir brauchen im alten Europa endlich einen neuen Schwung für eine ökosoziale Marktwirtschaft, also für eine Gemeinwohl-Ökonomie. Das heißt: Wir werden lernen müssen, so zu leben, dass auch unsere Kinder und Enkel sowie die Menschen im noch armen Süden ein gutes Leben führen können. Dass dies möglich ist, beweist dieses Buch. Gandhis Erkenntnis muss zu unserer Leitkultur werden: Es reicht für Jedermanns Bedürfnisse, nicht aber für Jedermanns Habgier.

Richtig ist: Die Energiewende kostet, aber keine Energiewende kostet die Zukunft. Der alles entscheidende ökonomische Vorteil der Erneuerbaren Energien ist, dass Sonne und Wind keine Rechnung schicken. Inzwischen ist immer mehr Bürgern klar, dass die bisherige atomar-fossile Energiewirtschaft unbezahlbar wird so wie der alte Stoff zu Ende geht.

Je rascher wir das Solarzeitalter erreichen, desto mehr ökologischer Wohlstand für alle. Wir können schon lange Häuser und Fabriken bauen, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen – aber wir tun es noch kaum. Wir können Mobilität organisieren mit einem Fünftel oder einem Zehntel des heutigen Energieaufwands. Stattdessen verbrennen wir weiterhin unser Geld und zerstören unsere Lebensgrundlagen. Dieses Buch zeigt, dass es nicht an Erkenntnissen fehlt, wohl aber am Willen zur Umsetzung. Deshalb die vielen positiven Bespiele zwischen diesen beiden Buchdeckeln – Geschichten von einem besseren Lebensstil und einer gelingenden Zukunft.

Das große Friedensprojekt Europa braucht eine ökosoziale Erweiterung, damit es auch für andere attraktiv wird. Es gibt Vorreiter für ein neues, nachhaltiges Europa. Sie kommen aber nicht aus Brüssel, Paris oder Berlin. Sondern sie arbeiten in allen europäischen Bürgergesellschaften: Energiegenossenschaften, Umweltgruppen, grüne Parteien, ökologisch und nachhaltig orientierte und talentierte Unternehmer und Unternehmerinnen, sozial inspirierte Ingenieure und ökologisch orientierte Architekten sowie nachhaltig denkende Finanzfachleute. Und der Papst hat angekündigt, dass er erstmals und bald eine Öko-Enzyklika verfassen wird.

Wenn Europa Zukunft haben will, muss es anders werden, nachhaltig eben und erneuerbar.  Nicht nur Deutschland und Europa sind erneuerbar, sondern die ganze Welt. Wenn wir gut sind, muss bald kein Kind mehr verhungern. Erneuerbare Energien sind die Basis für Entwicklung in den armen Ländern. Und Kriege um Öl wird es auch nicht mehr geben. Welch eine Vision!

Dieses anregende Buch möge Lust auf Zukunft provozieren.

Baden-Baden, Januar 2015                                                               Franz Alt      www.sonnenseite.com

 
 
 

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