Login

Presse

Hier finden Sie Presseartikel, die über die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG und Ihre Projekte berichten, auch zum Download.

 

 Tiersch


Bildschirmfoto 2017 02 04 um 22.10.44

 

GNZ vom 16.1.2017:

AlbrechtFreigericht

Vom 7.12.16:

Bote 161207


GT 2016 11 22 EG Main Kinzigtal
 

 


 

 

 GNZ Mittring

Gelnhäuser Tageblatt, 09.09.2016

Biebergemünd09.09.2016

 

Ein Weltmeister wird Energiegenosse 

http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/pics/bg/ad.png); float: left; width: 260px; background-repeat: no-repeat no-repeat;">
 

BIEBERGEMÜND - (red). Kürzlich konnte die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal mit dem elffachen Weltmeister im Kopfrechnen, Gert Mittring, ein prominentes Neumitglied gewinnen. 

Mittring sieht den Wechsel zu Erneuerbaren Energien als wichtigen Schritt in eine lebenswerte Zukunft an. Jürgen Staab vom Vorstand der Energiegenossenschaft überreichte ihm zur Aufnahme ein T-Shirt und die Aufnahmebestätigung.

Mittring, geboren 1966, begeisterte sich schon sehr früh für die Welt der Zahlen. Der promovierte Pädagoge und Psychologe trägt den Titel eines Großmeisters im Kopfrechnen. Seine Leidenschaft für Zahlen vermittelt er dem breiten Publikum in seinem Spiegel-Bestseller "Rechnen mit dem Weltmeister" und auch in seinem Buch "Fit im Kopf". 

Vorstand Jürgen Staab freut sich über die Verstärkung und sieht den Weg der Genossenschaft bestätigt. "Das Engagement von Gert Mittring zeigt, dass unsere Zahlen und auch unsere Arbeitsweise der letzten sechs Jahre sehr nachhaltig sind und wir uns auf dem richtigen Weg befinden."

 

 

 Bericht von unserer diesjährigen Generalversammlung im Gelnhäuser Tageblatt.

GV 2016 

 

 

 

Der sogenannte "Flatterstrom" lässt sich zukünftig speichern:

PtG

 

 

www.osthessen-news.de

25.04.16 - SCHLÜCHTERN

Der schlanke Max knackt die Million

Energiegenossenschaft feiert Einweihung ihres zweiten Windrades

In einer Rekordbauzeit von sieben Wochen hatte das Brachttaler Unternehmen Renertec den neuen Windpark Wallroth mit neun Windenergieanlagen vom Typ Vestas V112, einer Nabenhöhe von 140 Metern und einer Nennleistung von je drei Megawatt errichtet. Eins davon ist der „schlanke Max“ der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal. Bei der Einweihungsfeier am Samstagnachmittag betonte Vorstand Jürgen Staab, dass die 228 Mitglieder ein Kapital von drei Millionen Euro für den Max eingesammelt hätten. „Wir stehen zu unserem Motto: Global denken, regional handeln“, kündigte Staab an, dass weitere Projekte in der Pipeline seien.

Kreisbeigeordneter Matthias Zach zeigte sich froh, bei der Feier dabei zu sein. Er berichtete von der konstituierenden Sitzung des Kreistages, in der sich die AfD massiv gegen Windkraft ausgesprochen hätte. „Ich war erschrocken von deren Argumentation und der Forderung nach dem Ausstieg aus der Windenergie. Dass Windkraft-Befürworter reich seien und die Umverteilung von unten nach oben verlaufe, ist ein starkes Stück. Auf die anderen Argumente dieser Windkraftgegner will ich gar nicht mehr eingehen“, betonte Zach.

 

Der schlanke Max ist das erste Windrad in der Gemarkung Kressenbach. Ortsvorsteher Reiner Wunderlich meinte, im Bereich „Kaale Buche“ wehe stets ein Lüftchen. Das Dorf sei für Windkraft und stets über den aktuellen Stand der Planung informiert gewesen. „Ich hoffe auf den wirtschaftlichen Erfolg. Über ein Spende zu unserer 850-Jahr-Feier im kommenden Jahr würden wir uns sehr freuen“, so der Ortsvorsteher. Renertec-Projektleiter Fritz Gemmer betonte, dass der schlanke Max im Februar die Million Kilowattstunde bereits geknackt habe. „Wir rechnen mit 6,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr.“ Allein dieses Windkraftrad habe eine Kapazität wie der komplette erste Wallröther Windpark, der jetzt in Litauen Windenergie erzeuge.

Gemmer erinnerte daran, dass das Unternehmen in Schlüchtern ein eigenes Umspannwerk gebaut habe, um den Windstrom einspeisen zu können. „Für uns ist es wichtig, dass Windkraft sinnvoll eingesetzt wird und regional verwertet wird.“ Er bemängelte, dass die Politik Konzepte für Speicherkraftwerke nicht genügend vorantreibe. „Wir wollen mit der Energiegenossenschaft noch viele gemeinsame Projekte meistern“, so Gemmer. (kel) +++

 

 

 

 

 

"Von wegen Zappelstrom"

 

WINDKRAFT Energiegenossen stellen Ertragsstatistiken ihrer Windräder vor / Besser als erwartet

BIEBERGEMÜND - Biebergemünd (red). Eine positive Bilanz vom Betrieb ihrer Windräder zog die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal bei ihrer jüngsten Infoveranstaltung. Beide Anlagen lägen bei den Ertragsstatistiken über den Prognosen, wie die Genossenschaft in einer Presseerklärung mitteilte.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Vorstand Jürgen Staab stellte Florian Hix die Ertragsstatistiken der beiden Windräder vor. So hätten beide Windräder für das vergangene Jahr oberhalb ihrer Prognose gelegen. Die Prognosewerte basierten auf einem Mittelwert von mehreren Windgutachten für den jeweiligen Standort. Im direkten Vergleich habe das Windrad der "Schlanke Max" im Windpark Wallroth bei Schlüchtern noch etwas besser abgeschnitten als die "Schöne Gela", die im Windpark "Vier Fichten" steht. Abschließend zur Vorstellung der Erträge wies Staab noch einmal darauf hin, dass man mit Windenergie, auch im hiesigen Mittelgebirge, gute Erträge erzielen könne. Die Erfahrung mit den beiden Windrädern zeige, dass es zwar starke Schwankungen im Ertrag auszuhalten gelte, aber insgesamt von einer lohnenden Entwicklung gesprochen werden könne. Und trotz längerer Abschaltphasen zum Schutz der Fledermäuse hätten die Windräder eine durchschnittliche Tageslaufzeit von über 19 Stunden erreicht. "Das als Antwort zu den Argumenten der Gegner, Windräder lieferten nur ,Zappelstrom'", so die Energiegenossen. Obwohl die Bilanzen für das vergangene Geschäftsjahr noch nicht erstellt worden seien, geht Staab von einem positiven Ergebnis aus. Dies werde noch gestützt durch die überaus erfolgreiche Entwicklung bei den Erträgen der Photovoltaikanlagen. So hätten die zehn Anlagen etwa fünf Prozent mehr Ertrag gebracht als 2014.

Anders als bei der Sonnenenergie liege der Schwerpunkt bei der Windkraft in den Wintermonaten, womit sich beide Energieformen gut ergänzten. In einem guten Wintermonat könnten so Erträge pro Windrad von etwa einer Million Kilowattstunden erzielt werden. Damit könnten rechnerisch 3 000 Vier-Personenhaushalte mit Strom versorgt werden.

Nach einer kurzen Pause präsentierte Jürgen Staab zusammen mit seinen Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern die in den vergangenen Monaten geprüften Projekte, die teils noch im Anfangsstadium stehen. Neben potenziellen Wasserkraftprojekten im bayerischen Raum wurden Bewerbungen für Netzübernahmen oder größere Photovoltaikprojekte diskutiert. Auch führte man Gespräche mit anderen Energiegenossenschaften und Stadtwerken. Da bislang noch kein Projekt die entsprechende Reife erreicht habe (es wurden über 20 Projekte analysiert), sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein frisches Kapital nötig. Wie Jürgen Staab versicherte, entstünden im Jahresverlauf Geldansammlungen, die wieder in Projekte reinvestiert werden sollen. Somit können jederzeit kleinere Photovoltaikprojekte zwischen 100 und 500 Kilowatt ohne zusätzliches Kapital finanziert werden.

Nach einigen Fragen aus dem Publikum wurde noch auf künftige Veranstaltungen hingewiesen, die auch auf der Website einsehbar sind (www.energiegenossenschaft-mainkinzigtal.de). Die nächste Versammlung wird dann die nichtöffentliche Generalversammlung im Bürgerhaus Biebergemünd sein.

 

Neues aus der Nachbarschaft (Windpark Flörsbachtal/Jossgrund):

 http://www.gnz.de/artikelansicht01/noticias/254268/region+jossgrund/windpark-verfahren-nimmt-formen-an-1819877

Droht uns der Wärmetod?

Gedanken zum Klimawandel                                                   von Jürgen Staab

Die UN-Klimaverhandlungen im Dezember vorigen Jahres in Paris haben mehr gebracht, als man sich im Vorfeld denken konnte. So titelte die Süddeutsche Zeitung noch zwei Wochen vor der Zusammenkunft der nahezu 200 Staaten: „Es geht um die Zukunft des Planeten“. Und tatsächlich: Die Staatengemeinschaft hat sich auf das 2 Grad Ziel eingeschworen. Auch die Schwellenländer werden zur Reduktion des CO2-Ausstoßes Maßgebliches beitragen. Sogar will man sich bemühen, die Erhöhung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Ein Ergebnis haben wir jetzt schon: Der Klimawandel ist auch schon in unseren Breitengraden spürbar. Neben der weltweiten Zunahme von Extremwetterperioden fragt man sich auch deutschlandweit, ob die negativen Folgen die positiven Entwicklungen, die es ja auch gibt, übersteigen werden. Neben Weinanbau in Norddeutschland sowie mediterranem Klima an Nord- und Ostsee werden wir auch eine weitere Ausbreitung des gefährlichsten Tieres in Deutschland bekommen: Die gemeine Zecke, die neben Borreliose auch eine gefährliche Hirnkrankheit (FSME) überträgt.

Auch die Versicherer haben sich dem Thema angenommen. So kann man an unterem Schaubild erkennen, dass die Münchner Rück auch in Zukunft vom Wachstum von weiteren Naturkatastrophen ausgehen wird. Und auch Hans Joachim Schellnhuber, der bekannteste deutsche Klimaforscher und Mitarbeiter an der päpstlichen Enzyklika Laudato si, schreibt in seinem kürzlich herausgegebenen Buch „Selbstverbrennung“, dass unser kapitalistisches System zur Umweltzerstörung führt.

https://www.risknet.de/…/i…/Kolumne/Kolumne-03-2006-Abb1.jpg

Weiterhin fragt sich, ob angesichts des fortschreitenden Klimawandels nicht auch die Flüchtlingsströme weiter ansteigen werden. Nicht jedem ist wohl bekannt, dass in Syrien, wo derzeit die meisten Flüchtlinge herkommen, zwischen 2006 und 2011 eine große Dürre im Land herrschte, die zu Wanderungsbewegungen in die Städte führte. Der gerade beginnende arabische Frühling und der Mangel an für die zugewanderten Personen von Jobs in den Städten Syriens hat zu ersten Aufständen geführt, die von Syriens Machthaber Assat brutal niedergeschlagen wurden bis die Situation eskalierte und das Machtvakuum von den Terroristen der ISIS genutzt wurde, um einen „Gottesstaat“ zu errichten.

Seit einigen Jahren macht sich der Autor dieses Artikels Gedanken, wie man das Energiesystem dezentral entcarbonisieren kann. Daher hat er mit Mitstreitern die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG im Jahr 2010 ins Leben gerufen, die, ausgehend von einem kleinen Stammtisch, nun 10 größere Photovoltaikanlagen und zwei Windräder in Betrieb hat. Die derzeit ca. 220 Mitglieder haben zusammen ein Investkapital von über 11 Millionen Euro möglich gemacht. Die Genossenschaft wird ehrenamtlich geführt - wie übrigens die meisten der über 1000 Energiegenossenschaften deutschlandweit.

Während RWE, wie man der Presse kürzlich entnehmen konnte, auch wie vorher Eon seinen Betrieb aufspalten wird und auf Erneuerbare Energien setzen will, haben in der Zwischenzeit bereits viele kleine Marktteilnehmer, von kleinen Stadtwerken, Handwerksbetrieben und mittelständischen Herstellern von Erneuerbare Energieanlagen auf Erneuerbare gesetzt. 

Der Autor ist sich sicher, dass bei einer dezentralen Energiewende die derzeitige zentrale Versorgungsstruktur verdrängt werden wird und so die großen Versorger, wie Eon und RWE und auch Vattenfall langsam schrumpfen und bald vom Markt verschwunden sein werden. Dann stellt sich die Frage, wer kommt für den atomaren Müll auf? Endlager gibt es nicht, wenn man sieht, wie die Fässer des atomaren Sondermülls in der Salzlake in Asse vor sich hingammeln.

Dass die fossilen Energien im Energie-Mix reduziert werden müssen, das sehen auch mittlerweile viele große Investmentgesellschaften (Fonds u. ä.) ein. Unter dem Fachbegriff „Divestment“ werden derzeit viele Gelder aus den dreckigen Industrien abgezogen. Ein Pionier ist die Rockefeller Foundation, die interessanterweise mit Öl reich geworden ist. Vor kurzem hat auch Bill Gates zusammen mit anderen Superreichen eine Initiative gegründet, die Erneuerbaren Energiepotentiale weiter zu erforschen.

Bis zum Jahr 2050 muss das gesamte Energiesystem weltweit umgebaut sein. Die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG will, getreu nach ihrem Motto: „global denken, regional handeln“, dabei ein Mosaikstein sein.

 

 

http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/pohlheim/buergerenergie-fuer-energiebuerger_16326631.htm

Pohlheim 28.10.2015

„Bürgerenergie für Energiebürger“

Stefan Heimrich und Florian Hix (v.r.) referierten über aktives Mitgestalten der Energiewende durch Bürgerhand.			<br />
<br />
Foto: Schu

Stefan Heimrich und Florian Hix (v.r.) referierten über aktives Mitgestalten der Energiewende durch Bürgerhand.

Foto: Schu

 

 

 

GRÜNE Expertenvortrag / Wende aktiv mitgestalten / Hoffnung auf eigene Genossenschaft

POHLHEIM - (jüs). Zum bedeutenden Bereich der Endlichkeit der Rohstoffe und dem mit dem Verbrauch fossiler Energieträger verbundenen Problem für unser Klima hatten die Pohlheimer Grünen im Landgasthof „Zum Grünen Baum“ in Garbenteich zu einem Diskussionsabend zwischen Grünen Kommunalpolitikern, interessierten Bürgern und Experten eingeladen.

Dabei stand die Energiewende und ihre Umsetzung vor Ort im Diskussionsmittelpunkt. Dipl. Ing. Stefan Heimrich vom Aufsichtsrat und Florian Hix von der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal waren vor Ort und gaben zunächst einen Einblick in die Entstehung und Entwicklung der jungen Genossenschaft. Erst 2010 gegründet, wurden anfänglich Photovoltaikanlagen auf meist öffentlichen Dachflächen realisiert. Heute hat die Genossenschaft bereits mehr als 200 Mitglieder und verfügt über Einlagen von über drei Millionen Euro. Mit dieser Finanzkraft hat man neben den derzeit neun Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 400 Kilowatt Peak auch zwei Windräder in Betrieb genommen, mit jährlich je 3 Megawatt Leistung und einem angestrebten Ertrag von 12 Millionen kW/h jährlich.

Eines dieser Windräder steht im Wald und die Betreiber zeigten sich erstaunt von dem geringen Flächenverbrauch, was auch anhand mehrerer Fotos dokumentiert wurde. Lediglich in der Phase der Anlieferung kam es zu einigen Rodungen, die jedoch bereits wieder aufgeforstet seien. Der Verbrauch von Boden am direkten Standort – ein halber Hektar – sei durch Aufforstung an anderer Stelle wieder ausgeglichen worden. Naturschutzrechtliche Problemstellungen löse man mit einer “Fledermausabschaltung” und anderen Maßnahmen. Die Errichtung der Windkraftanlagen habe durch frühzeitige Einbindung der Energiegenossenschaft und somit der Bevölkerung sehr gut geklappt.

Ziele der Genossenschaft seien der nachhaltige Klimaschutz in der Region, die Förderung umweltfreundlicher Energiewirtschaft, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Region durch Auswahl von Unternehmen aus der Region, die Verdrängung fossiler Energieträger, breite Bürgerbeteiligung an regionalen Projekten zum Ausbau erneuerbarer Energien, die Dezentralisierung der Energieversorgung „Bürgerenergie für Energiebürger“, ferner die Errichtung und Unterhaltung von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien, insbesondere Solar- und Windkraft- anlagen.

Selbst in die Hand nehmen

Fraktionsvorsitzender Eckart Hafemann äußerte die Hoffnung, auch in Pohlheim über eine Genossenschaft mit beispielsweise Photovoltaikanlagen die Energieerzeugung für die Region in die Hand nehmen zu können. “Vielleicht können dann die Pohlheimer Bürger dereinst auch ein Windrad ihr Eigen nennen”.

In der Diskussion wurde auch sehr schnell deutlich, dass die Nutzung der Windenergie der ökologischen Vernunft folgt, um den Klimawandel in Grenzen zu halten, die Investitionen aber müssten immer dem Primat der Wirtschaftlichkeit folgen. Grünen- Vorsitzender Reimar Stenzel formulierte es so: “Auch die von uns angestrebte Pohlheimer Genossenschaft kann die Gesetze des Kapitalismus nicht außer Kraft setzen.”

Gerd Wiesmeier, der im Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Sonnenland sitzt, unterstrich die Bedeutung des Austauschs der Energie- genossenschaften untereinander. Er wies aber auch auf die Bedeutung des Bodens und seiner Speicherfähigkeit für Kohlenstoff hin, und warnte gleichzeitig davor, alle verfügbare Biomasse zur Energieerzeugung zu nutzen und dem Boden zu wenig zur Bildung von Humus zurückzugeben. “Mit dem Konzept von Terra Preta (schwarze Erde) könne man in hervorragender Weise die Fruchtbarkeit der Böden erhöhen und gleichzeitig einen positiven Effekt hinsichtlich der Erderwärmung erzielen.”

Die Veranstalter äußerten, dass sie sich eine größere Resonanz in der Bevölkerung gewünscht hätten.

Kinzigtal Nachrichten, Freitag, 30. Oktober 2015

15.10.2015
| 21
Windpark bei Wallroth eingeweiht: Neun mächtige Windkraftanlagen drehen sich am Distelrasen
Wallroth
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) wollte zur Einweihung des Windparks bei Wallroth kommen, doch der Flüchtlingskonvent in Wiesbaden war am Mittwoch wichtiger. Aber auch ohne den Grünen Beistand aus Wiesbaden drehen sich jetzt am Distelrasen bei Wallroth und Hintersteinau neun mächtige Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von jeweils 140 Metern.

Draußen vor dem Zelt, in dem sich etwa 100 geladene Gäste versammelt hatten, demonstrierten rund ein Dutzend Vertreter von Anti-Windkraft-Initiativen aus der Region.

Gerhard Eckert, Geschäftsführer der Firma Renertec, der einst bei Siemens Atomkraftwerke projektierte, erläuterte, dass bislang vier der neun Windräder Investoren gehören: eins der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal, zwei Renertec und eins einer Gruppe von 10 bis 12 Leuten aus dem Raum Schlüchtern und Fulda. Die übrigen fünf Anlagen sollen im Laufe eines Jahres einen Investoren finde, sagte der 76-jährige Eckert.

Mit der Planung des Windparks hatte seine Firma 2010 begonnen. Ab Februar wurden die Anlagen „in Rekordzeit“ von sieben Wochen errichtet, wie Knud Rissel von Vestas, dem Hersteller der Anlagen, stolz anfügte. Renertec-Juniorchef Christoph Eckert bedankte sich bei allen am Bau Beteiligten, besonders bei den Landwirten und Anwohnern, bei den Ortsbeiräten von Kressenbach und Wallroth, beim Ordnungs-, Liegenschafts- und Bauamt der Stadt Schlüchtern sowie bei den Baufirmen und Genehmigungsbehörden.

Bürgermeister Falko Fritzsch (SPD) berichtete, dass sich in Schlüchtern derzeit 27 Windkraftanlagen drehen. Etwa zehn weitere werde es bei Breitenbach geben und bis zu fünf bei Gundhelm. „Das sind am Ende 40 bis 42 Anlagen im Stadtgebiet. Damit leistet Schlüchtern einen guten Beitrag zu Energiewende“, sagte Fritzsch.

Werner Müller aus dem Wirtschaftsministerium betonte, „wenn die Welt überall so wäre wie in Schlüchtern, dann wären wir schon weiter mit der Energiewende“. Auch wenn die Widrigkeiten und Zweifel zunähmen, so sei die Landesregierung immer noch überzeugt, dass die grundsätzliche Beschlüsse zur Energiewende richtig seien. Landtagsabgeordneter Heinz Lotz (SPD) bedauerte, „dass beim Thema Windkraft viele Landespolitiker in Wiesbaden anders reden als daheim“. / ag

GNZ 14.08.2015

 

 

 

kt

 

 

 

 

 

GNZ, 15.06.2015, Bericht von der Generalversammlung

 

GNZ 2015 06 15 1

 

 GNZ, 07.03.2015 Unternehmen im Porträt: Die grüne Geldanlage:

 

(Anmerkung von Jürgen Staab: Der Zeitungsartikel gibt überwiegend meine Worte sinngemäß wieder. Einen Satz habe ich nicht gesagt:"Hebel-Effekte sind gefährlich, aber kalkulierbar." Dieser Satz ist so nicht richtig wiedergegeben. Hebel-Effekte gibt es nicht nur bei der Finanzierung von Windkraftanlagen. Hebeleffekte entstehen auch, wenn sich "Ottonormalverbraucher" ein Häuschen kauft. Da er meist nicht über das gesamte Kapital verfügt, finanziert er auch teilweise mit Bankdarlehen - und das mindestens in einer prozentualen Höhe, wie wir das auch bei Windkraftanlagen tun. Und meist geht dies gut, sonst gäbe es diese Finanzierungen nicht mehr bankseitig.)

 

GNZ 2015 03 07 Spezial

 

 

GNZ, 06.02.2015:

 InfoFeb15

Zum Leserbrief im GT am 22.01.2015 "Autorenfrage"

Da die Redaktion unseren Leserbrief willkürlich gekürzt und damit verfälscht hat, drucken wir hier den Originaltext.

Leserbrief

„Gegenseite scheut Auseinandersetzung“ – So lautete die Überschrift eines Artikels im Gelnhäuser Tageblatt am 16.01.2015 (S. 22), der gleich zu mehreren Fragen Anlass gibt:

Der Artikel ist versehen mit dem Kürzel (red.). Daraus könnte man schließen, die Redaktion trüge die Verantwortung. Der Inhalt weist aber eher auf eine Presseinformation der BI Gegenwind hin, welche die Redaktion des GT eins zu eins übernommen hat. Der Autor dieser Presseinformation wird nicht genannt. Gibt es dafür Gründe? Gibt es in diesem Artikel auch Komponenten, welche die Redaktion auf Grund eigener Recherchen hinzugefügt hat? Der Text enthält jedenfalls Aussagen, Behauptungen, Unterstellungen und Wertungen, die der Leser weder eindeutig der Redaktion noch der BI Gegenwind zuordnen kann. Aber vielleicht enthält dieser Artikel ja gar keine redaktionellen Komponenten, dann ist es müßig danach zu fragen.
Wenn die Redaktion des GT eine Presseinformation eins zu eins übernimmt und mit dem Kürzel (red.) versieht, aber gleichzeitig den Namen des Autors dieser Info verschweigt, dann macht sie sich die darin gemachten Aussagen und Unterstellungen zu eigen. Saubere Berichterstattung – und davon säuberlich getrennt – Kommentierung geht anders!
Leider konnte ein Anruf in der Redaktion keine Aufklärung bringen. Interessant wäre es noch, zu erfahren, wer denn nun die Auseinandersetzung angeblich scheue und wer aus welchem Grund zu dieser Behauptung kommt?
Wir von der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG teilen natürlicherweise n i c h t die Überzeugungen der fundamentalen Windkraftgegner und unterstützen aus guten Gründen auch künftig die Umstellung auf erneuerbare Energien.

Für Vorstand und Aufsichtsrat der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG:
Jürgen Staab, Stefan Heimrich, Albrecht Staab

 

 GT, 22.01.2015

Wenn man weiss, dass der Leserbriefschreiber Heinz-Josef Prehler ein ehemaliger Atommanager ist, dann weiss man auch, woher der Wind weht.

 

GT-2015-01-22

2tes Windrad

 

GNZ, 5.11.2014

Bousonville

 

GNZ, 25.10.2014

 

 Naturfreunde

 

GT, 24.09.2014, Genossenschaft begrüßt das 200. Mitglied

EG Bettina Mueller 200

 

 

 

GNZ, 11.09.2014,Besuch der Ferienspiele bei der Schönen Gela

Stippvisite

 

GNZ, 03.09.2014, Treffen mit der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller (SPD).

EG Bett Mueller 

 

GNZ, 25.06.2014, Infoabend der Stadt Wächtersbach zur Bürgerbeteiligung, wir waren kurzfristig eingeladen.

 GNZ-2014-06-25-Wä

GT, 13.06.2014

 GT-2014-06-13

 

PDF2  

 2014.04.11 - Kinzigtal Nachrichten - "Schöne Gela" soll nicht alleine bleiben

   

 

PDF2  

 2014.03.11 - GNZ - Hilfe für Tschernobyl-Opfer

     
PDF2   2014.02.12 - GNZ - Es wird Zeit, dass sich was dreht
     
PDF2   2014.01.29 - "Schöne Gela" bestes Windrad in 2013 im Windpark "Vier Fichten"
     
PDF2   2013.11.12 - Mittelhessen Bote - Die "schöne Gela" geht noch 2013 in Betrieb
     
PDF2    2013.11.09 - Gelnhäuser Tageblatt - "Energiewende aktiv mitgestalten"
     
PDF2    2013.10.02 - Gelnhäuser Tageblatt - Hoch hinaus
     
PDF2    2013.08.20 - GNZ - Reibungsloser Baufortschritt
     
PDF2    2013.04.19 - GNZ - "Es kommt auf den richtigen Mix an"
     
PDF2    2013.04.13 - GNZ - Energiegenossenschaft begrüßt 100. Mitglied
     
PDF2    2013.03.16 - Gelnhäuser Tageblatt - Erfolgreiche Experimente mit Miscanthus
     
PDF2    2013.01.22 - GNZ - Erstes Windkraftprojekt nimmt Formen an
     
   2011.12.2011 - Mittelhessen Bote - Weiterer Schritt für Energiewende
     
PDF2    2011.09.10 - Gelnhäuser Tageblatt - Ein Beitrag für den Klimaschutz in Kassel
     
PDF2    2011.07.11 - unbekannt - Photovoltaikanlage auf dem Schützenhaus
     
PDF2    2011.04.09 - Gelnhäuser Tageblatt - Erste Bilanz des "Rumpfgeschäftsjahrs"
     
PDF2    2011.01.18 - Gelnhäuser Tageblatt - Sonnenstrom für sieben Haushalte
     
PDF2    2011.01.18 - GNZ - Sauberer Strom vom Dach des Bauhofs
     
PDF2    2010.06.08 - GNZ - Das erste Dach in greifbarer Nähe
     
PDF2    2010.02.27 - GNZ - Solargenossenschaft gegründet

Besucher

Heute 2 Gestern 31 Woche 150 Monat 1036 Insgesamt 38258

Aktuell sind 2 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions