Login

Klimapolitik:

Ein Skandal...
Folgender Zeitungsartikel ist zwar schon von Oktober letzten Jahres (Süddeutsche Zeitung v. 12.10.2017, Seite 6), aber er zeigt eindrucksvoll, daß Deutschland als größter Braunkohleverbrenner weltweit nahezu alle Nachbarländer mit dreckigem Strom beliefert. Sofort wäre die Abschaltung von 20 der dreckigsten Kraftwerksblöcke möglich. Dies würde die Klimabilanz um 6 Prozentpunkte (!) verbessern. Geht man von 32,5 % Rückgang gegenüber 1990 aus, wäre man nicht mehr weit entfernt von dem für 2020 angestrebten Prozentsatz von 40.
Daher ein Appell an die Parteien, die sich jetzt um Koalitionsverhandlungen bemühen:
Schreibt Euch ins Gebetbuch oder ins Parteibuch: Kraftwerke abschalten! Und denkt dabei nicht ans Scheckbuch....

kohle

Infoveranstaltung:

Am 15.11.17 fand eine Informationsveranstaltung zu den Themen Elektromobilität und Energiespeicher statt, die mit 40 Personen, davon mindestens einem Drittel Elektromobilisten, gut besucht war. Neben den Referenten - unserem Mitglied Christof Schneider von der Caritas - und Christof Hau von der Rhönenergie, die zum Thema Elektromobilität referierten, folgte Walter Reis von HSL Solar mit einem Vortrag zum Thema Haushaltsbatteriespeicher. Abschließend wurden von Jürgen Staab noch einige Folien zu den Windenergieerträgen der beiden Windräder "Der schlanke Max" und "Die schöne Gela" aufgelegt. Der Abend endete noch in längeren Diskussionen hauptsächlich rund um die E-Mobilität.

Info E Mobilität1

Ausblick 2018:

Des Weiteren wird im neuen Jahr wieder - nach Dr. Tiersch in diesem Jahr - eine hochkarätige Person zum Thema Klimawandel und einem notwendigem Umbau unseres Energiesystems referieren. Hier konnte einer der „Väter“ des Erneuerbaren Energiegesetzes (EEG), Herr Hans-Josef Fell, gewonnen werden. Die Veranstaltung am 22. März 2018 im Bürgerhaus Biebergemünd wird wieder von Sponsoren unterstützt. Der Eintritt ist frei und auch hier sind Mitglieder wie Interessenten herzlich willkommen.


Sehr interessanter Beitrag über Disruption in der Energiewende:

 

Sehenswerte Sendung im ZDF vom 03.08.2017 über die Energiewende:

https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation-sonstige/videos/zwischen-wunsch-und-wirklichkeit-100.html

 

Karikatur von Gerhard Mester zum Thema Klimawandel gibt es nicht O12816

Mal was zum Thema Philosophie...

Komplexität und Irrationalität

Dr. Birgit Wegerich-Bauer, Jürgen Staab

„Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen, dann würde es sehr still auf der Welt sein.“ (Albert Einstein)

Montagmittag im Januar. Ein neues Jahr hat gerade begonnen. Erstes Lunch bei unserem Lieblingsitaliener. Das Restaurant ist voll, Menschen sitzen an 2er oder 4er Tischen. Sie warten auf ihre Bestellung. Der Geräuschpegel ist hoch. Die Jahreszahl hat sich geändert, die Gesprächsinhalte sind die gleichen geblieben. Rechts von uns sitzen zwei Männer im Businessoutfit, sie sprechen über die Ergebnisse der Vierschanzentournee, links von uns zwei Frauen, sie tauschen sich über die Schulprobleme ihrer Kinder nach den Weihnachtsferien aus. Wortfetzen von Skiurlaub und schlechten Schneeverhältnissen schallen durch den Raum - Alltag in einer deutschen Großstadt.

Doch was bestimmt unseren Alltag und wie verhalten wir uns? Wer sind wir und welchen Einfluss haben wir auf die Gesellschaft, auf die Zukunft? Unser Gesprächsthema wendet sich wie gewohnt, wenn sich ein Philosoph und eine Philosophin treffen, den „großen Fragen“ zu und wir wundern uns über die Alltäglichkeit der Gesprächsthemen, obwohl gerade eine Sturmflut über Norddeutschland gezogen und die nächste vorausgesagt ist, Donald Trump kurz vor seiner Vereidigung zum neuen US-Präsidenten steht und 1000de von Flüchtlingen im Mittelmeer ertrinken. Warum interessieren diese Themen scheinbar so wenig, obwohl die Gäste, die an diesem Mittag hier lunchen, zu den „erfolgreichen“ Menschen dieser Gesellschaft zählen und augenscheinlich der gutbürgerlichen Bildungsschicht angehören? Warum reden sie „Alltag“, obwohl sie das Potential hätten, „Zukunft“ vielschichtig zu diskutieren? Warum verhalten sie sich, als würden sie die nächsten 50 Jahre so weiterleben können – Fleisch und Meeresfrüchte zu speisen und nach einem Espresso ins Auto zu steigen und wegzufahren? Warum interessiert uns unsere Zukunft so vermeindlich wenig, dass wir nicht einmal am Jahresanfang über gesellschaftlich wirksame Neujahrsvorsätze nachdenken? Ist es die Komplexität, in der wir leben? Verleitet sie uns zur Negierung der kommenden Probleme? Ist es Hilfs- und Machtlosigkeit, die wir zu spüren – ausgeliefert in Netzwerken aus undurchdringbaren Verbindungen, die über uns und unsere Zukunft entscheiden? Welche Rolle spielt die Angst vor Verlust unseres Status, unserer Sicherheit, unserer Lebensgewohnheit? Steht die zunehmende Komplexität der Gesellschaft und Arbeitswelt in direktem Zusammenhang mit der Abwendung von Mitverantwortlichkeit zur Gestaltung einer nachhaltigen, positiven Zukunft für uns und unsere Nachkommen? Diese Fragen verleiten uns zu folgender Theorie: Komplexität und irrationales Handeln stehen in direkter Verbindung zueinander. Steigt die Komplexität des Umfeldes, steigen die irrationalen Handlungsweisen. Welche Rolle spielen Unsicherheit und Angst? Gibt es weitere Faktoren, die in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen sind?

Der amerikanische Philosoph Wilhelm James, der die Philosophie des Pragmatismus entwickelt hat, beschäftigte sich schon vor ca. 100 Jahren mit der Frage, wie man zur richtigen Entscheidung kommt, in einer Welt, die voller Komplexität ist, die zu viele Informationen produziert, wo man niemals rational und analytisch zu einer Lösung kommen kann. So könnte neben dem rationalen Ansatz auch der Instinkt eine Rolle spielen: Wenn die Menschen flexibel bleiben wollen, wenn sie mit einer immer komplexer, auch technisch komplexer werdenden Welt, fertig werden wollen, dann brauchen sie nicht weniger Instinkte, sondern mehr. So kann Rationalität daher nie das Ganze erfassen, es wird instinktive Weisheit benötigt. Nach Wolfgang Pauli könnte man auch sagen: „Mit Herz und Gefühl die Zukunft meistern“. Man wird die Komplexität besser verstehen, wenn man gar nicht versucht, sie im Detail zu entschlüsseln, sondern dass man es anstrebt, sie auf die ganze psychische Funktionsfähigkeit des Menschen wirken zu lassen. „Bauchentscheidungen“ können zusammen mit einer höchstmöglichen Rationalität der richtige Ansatz zur Meisterung von Komplexität sein. 

Jeder, der einmal einen amerikanischen Supermarkt aufgesucht hat, hat schon festgestellt, dass eine zu hohe Auswahl von beispielsweise verschiedensten Marmeladensorten, zu einer richtigen Blockade führen kann. „Paradox of choice“, ein Zuviel an Auswahl lähmt. Daher würde auch hier ein instinktiver Ansatz die Komplexität merklich reduzieren.

Einen anderen Denkansatz findet man in der volkswirtschaftlichen Theorie. Hier geistert ein sich selbst optimierender Automat – ein Homo Oeconomicus – durch die wirtschaftswissenschaftliche Literatur, der vollkommen frei von instinktivem Verhalten ist. Dieser seelenlose Roboter ist, wie viele Denkmodelle in der volkswirtschaftlichen Theorie, vollkommen bar jeder reellen Anschauung und daher ungeeignet sowohl für Analysen wie auch Prognosen von wirtschaftlichen Zusammenhängen und menschlichem Verhalten.

In noch größerem Zusammenhang sind allerdings Fragen zu sehen, die sich mit der Art unseres Wirtschaftens überhaupt befassen. Ist der Mensch in der Lage, rein kapitalistische Systeme zu beherrschen? Oder wäre nicht ein nachhaltigeres Wirtschaften viel sinnvoller für den Planeten und damit auch für uns Menschen? Und wer möchte darüber hinaus in einem System leben, in dem die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert werden, wie in der Finanzmarktkrise geschehen?

Wenn man aktuellen Umfragen glauben kann, dann ist nur noch eine Minderheit der Bundesbürger überzeugt, dass es so weitergehen kann wie bisher. So gaben bei einer repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Emnid vom August 2010 über 88 % der Bundesbürger an, dass sie sich eine neue Wirtschaftsordnung wünschen, da der Kapitalismus weder für „sozialen Ausgleich in der Gesellschaft“ noch für den „Schutz der Umwelt“ oder einen „sorgfältigen Umgang mit den Ressourcen“ sorge.

Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer kommt zu ähnlichen Ergebnissen: „Der Mensch ist zu schwach für den Kapitalismus.“ Und er fährt fort auf die Frage, wie viel Geld denn glücklich mache: „Wir leben in einer Luxuswelt. Unsere Autos haben zu viele PS, unser Essen ist zu üppig, die Leute haben Übergewicht, in einem modernen Haushalt wird zuviel Energie verbraucht. In Japan zeigt sich, wie hochriskant unser System ist. Es wäre besser, weniger zu verbrauchen. Ein Mitteleuropäer mit 10.000 Dingen ist im Schnitt unglücklicher als ein Brasilianer, der nur 200 Sachen besitzt. Je mehr einer hat, desto mehr kann er verlieren, desto mehr Ängste plagen ihn. Aber es ist unglaublich schwer, die Wachstumsideologie zurückzudrängen.“

Auch der Ökonom Hans Christoph Binswanger plädiert für nachhaltiges Wachstum und verbindet den Ausstieg aus der Kernenergie mit einer Wirtschaftswende. Die lange vorherrschende Modellvorstellung von unserer Wirtschaft als einem geschlossenen Kreislauf muss  radikal geändert werden. Man müsse der Tatsache Rechnung tragen, dass die wirtschaftliche Produktion die Ökosphäre in mehrfacher Hinsicht belastet, ihr die natürlichen Ressourcen entnimmt, die Abfälle an sie abliefert und sie auch durch Ausbreitung der Wirtschaftssphäre verdrängt. Der wirtschaftliche Kreislauf weitet sich zu einer nach oben offenen Spirale aus. Die Folgerung daraus muss  sein, dass man auf moderatere Wachstumsentwicklungen kommt, weg von den globalen 4 bis 5 % hin zu 1 bis 2 %.

Will man die Wirtschaftsordnung umstellen, kommt man an einer Neuordnung der Messgrößen für das Wirtschaftswachstum nicht vorbei. Wohlstand wird, das zeigen einfache Relationen wie – das bei Ressourcenverbrauch das Bruttosozialprodukt steigt – nur unzureichend abgebildet.  Umweltprobleme und Klimawandel ignoriert das Bruttoinlandsprodukt BIP völlig. Eine neue Definition der UNO könnte hier Verbesserungen bringen: So bildet der Human Development Index (HDI) neben dem BIP gleichgewichtig die durchschnittliche Lebenserwartung und den Bildungsgrad ab. Länder wie USA und Deutschland schneiden danach schlechter ab als bei der BIP-Messung, Frankreich und die skandinavischen Länder besser.

Man stellt sich sowieso – insbesondere auch als Wirtschaftswissenschaftler – die Frage, ob neben einer Veränderung der Messgrößen nicht sogar an Grundfesten der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie gerüttelt werden müsste. Der amerikanische Anthropologe David Graeber, dessen Buch "Schulden" schon jetzt ein Klassiker insbesondere für die Occupy-Bewegung ist, deckt angestammte wirtschaftswissenschaftliche Grundsätze als Irrtum auf. In dem etwas weitschweifigen aber lesenswerten Buch enttarnt er Geld- und Kredittheorien der Wirtschaftswissenschaftler als Mythen, die die Ökonomisierung aller sozialen Beziehungen vorantreiben.

Das bereits erwähnte Modell des "homo oeconomicus", das der Co-Autor dieses Textes noch in den 1990er Jahren lernen musste und nie akzeptieren konnte, ist mittlerweile obsolet. Der Mensch ist keine sich ständig optimierende Rechenmaschine, die nur auf ihren Vorteil bedacht ist. Vielmehr wird das menschliche Bewusstsein auch von altruistischen Motiven geleitet und ist manchmal schlichtweg irrational, wie man ja schon bei diversen Börsencrashs und auch in der jüngsten Finanzmarktkrise erkennen konnte, die von keinem der weltweit ca. eine Million agierenden Wirtschaftswissenschaftler vorausgesehen wurde .

Noch radikaler als die Vorstellungen des in den 1990er Jahren ausgebildeten Co-Autors dieses Textes ist das Konzept der Postwachstumsökonomie, wie es der britische Wirtschaftswissenschaftler Tim Jackson oder der deutsche Volkswirtschaftsprofessor und Wachstumskritiker Niko Paech beschreiben. Insbesondere Paech legt den Schwerpunkt in seinem Modell auf die Verringerung industrieller Wertschöpfungsketten und auf die Stärkung lokaler Selbstversorgungsmuster. Diese Art zu wirtschaften wäre genügsamer, aber auch stabiler und ökologisch verträglicher. Und sie würde darüber hinaus viele Menschen entlasten, denen im Hamsterrad der materiellen Selbstverwirklichung schon ganz schwindelig wird. Allerdings stehen die Postwachstumsökonomen den Bestrebungen zur Energiewende kritisch gegenüber, da hier Genügsamkeit im wirtschaftlichen Handeln und Einsparungspotenzial beim Energieeinsatz weitestgehend übersehen würde. Sicherlich kann man Entwicklungen hin zu einer arbeitsteiligen Industriegesellschaft nicht mit derartigen Lösungen unterstützen. Daher sind pragmatische Lösungen zunächst gefordert, um die Erde mit einem langfristigen Temperaturanstieg von 5 Grad  nicht gänzlich aus dem Ruder laufen zu lassen.

Schon Bertrand Russell, der 1872 geborene und 1970 in Wales gestorbene Philosoph, der 1955 zusammen mit Albert Einstein und anderen namhaften Wissenschaftlern das Russell-Einstein-Manifest verfasste, in dem zur Verantwortung in Wissenschaft und Forschung aufgerufen wurde, hat als sein innerstes Motiv die Sorge um den Fortbestand der Menschheit gesehen. So schreibt er: „Wir haben jetzt in der menschlichen Geschichte das Stadium erreicht, in dem zum ersten Male das Fortbestehen des Menschengeschlechts davon abhängt, wieweit Menschen lernen können, sich sittlichen Überlegungen zu beugen. (…) Unser Zeitalter ist düster, aber vielleicht werden gerade die Ängste, die es uns einflößt, zu einem Quell der Weisheit. Wenn das Wirklichkeit werden soll, dann muss die Menschheit in den gefährlichen Jahren, die ihr bevorstehen, der Verzweiflung zu entrinnen versuchen und sich die Hoffnung auf eine Zukunft lebendig erhalten, die besser ist als alles, was je gewesen ist. Das ist nicht unmöglich. Es kann Wirklichkeit werden, wenn die Menschen es nur wollen.“ Am Ende mündet sein politischer Appell wieder in den Bereich des Philosophischen:

„Das Notwendigste, was die Welt braucht, um glücklich zu werden, ist Einsicht.“

Resümierend aus der insbesondere in den vorangegangenen Ausführungen mit der vorgebrachten Kritik an unserem Wirtschaftssystem sowie den Wirtschaftswissenschaften, die uns mit in die Sackgasse geführt haben, wird ein Überleben der Menschheit nur möglich sein, wenn wir unsere Energiesysteme, unsere Art des Wirtschaftens und auch unsere Gesellschaft radikal umgestalten.

Paul Gilding fragt in seinem 2012 erschienenen Buch danach, wann es den „11. September des Klimawandels“ geben wird. Ein globales Handeln ist erforderlich, und dabei ist jeder Einzelne ebenso aufgefordert, wie staatliche und supranationale Einrichtungen. Bereits jetzt ist eine neue gesellschaftliche Kraft entstanden, die, resultierend aus dem starken Mangel an Gestaltungsmacht auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene, folgende Gemeinsamkeiten  formuliert:

Verknüpfung ökologischer und sozialer Problemstellungen (kein Gegeneinander-Ausspielen mehr)

Abkehr vom Wachstumsparadigma

Abkehr von ressourcenintensiver Produktion und industrieller Landwirtschaft

Forderung nach mehr demokratischer Teilhabe und Mitgestaltung

Bevorzugung kleiner und dezentraler Lösungen mit kurzen Feedback-Schleifen, Re-Regionalisierung der Wirtschaftskreisläufe, Dezentralisierung, mehr Suffizienz und Resilienz

solidarische Strukturen innerhalb von Gesellschaften, zwischen den Geschlechtern und auch im Verhältnis zwischen globalem Norden und Süden

Viele Menschen sind Gefangene in den alten Systemen und sehen sich nicht als bewusste Mitgestalter ihrer Lebenswelt. So schreiben die beiden Skidelskys – Vater Wirtschaftswissenschaftler, Sohn Philosoph – in ihrem Bestseller „Wie viel ist genug? Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens“ von sogenannten Basisgütern des guten Lebens: (Skidelsky 2013, S. 208 ff.)

- Gesundheit

- Sicherheit

- Respekt

- Persönlichkeit

- Harmonie mit der Natur

- Freundschaft

- Muße

Dabei ist das fortgesetzte Streben nach (Wirtschafts-)Wachstum für die Verwirklichung der Basisgüter nicht nötig, es kann sie sogar zerstören. Vielmehr sollte hier die Einzahlung auf das eigene Wachstumskonto eine Rolle spielen: Bildung, sozialen Kontakten und einem reichhaltigen kulturellen Betätigungsfeld gehören die Zukunft. Denn die wirkliche Verschwendung, mit der wir heute konfrontiert sind, ist nicht die Verschwendung von Geld, sondern die Verschwendung von Möglichkeiten von Menschen. (Skidelsky 2013, S. 295)

Jeder Einzelne hat es in der Hand, etwa bei sich selbst und im eigenen Umfeld Änderungen herbeizuführen. Große Herausforderungen sind in Zukunft zu bewältigen. Globales Denken ist notwendig aber lokales Handeln von jedem Einzelnen unabdingbar. So schreibt man Albert Einstein jenen Satz zu: „Man kann ein Problem nicht mit der gleichen Denkweise lösen, mit der es erschaffen wurde.“

Man kann nur hoffen, dass die Menschheit kreativ genug ist, mit einer neuen nachhaltigen Denkweise einmal den weiteren Klimawandel verhindern kann und Herausforderungen wie eine Umgestaltung unserer Energiesysteme und auch unserer Gesellschaft als Ganzes bewältigen wird.

Die nachfolgenden Generationen werden es uns danken.

_____________________________

Energie für zu Hause (Artikel in der SZ v. 13. Juli 2017)

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/trend-zur-selbstversorgung-mein-haus-mein-kraftwerk-1.3584309

19990417 2028672050563068 7136144956233351654 n

20106379 2028672403896366 2563565380504234673 n

20031719 2028673050562968 2251749246910292054 n

Gelegenheit für unsere Mitglieder!

Wie Sie wissen, nehmen wir seit Februar diesen Jahres von unseren Mitgliedern keine Aufstockungsbeträge mehr an. Nun gibt es ein Mitglied, das 40.000 Euro kurzfristig zurückgeben möchte. 10.000 Euro davon konnten wir schon weitervermitteln. Wenn noch jemand aus dem Mitgliederkreis Interesse an einem Teil- oder auch Gesamtbetrag hat, bitte bei This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. melden. Wir geben dann die Kontaktdaten raus.

Elektroauto-Aktion für Energiebürger 

Die Gelegenheit für den Umstieg auf ein Elektroauto war selten so günstig – dank des neuen Partnerangebots von Renault und den Bürgerwerken!

Da unsere Energiegenossenschaft Teil der Bürgerwerke ist, kommen unsere Genossenschaftsmitglieder in den Genuss einer besonderen Rabatt-Aktion:

Zusammen mit Renault Deutschland bieten die Bürgerwerke Elektroautokäufern einen Rabatt von 20 % beim Kauf der Elektroautomodelle ZOE und KANGOO Z.E.

Bild 2 ZOE und KANGOO

 Das Angebot gilt bis zum 30. Juni 2017. Voraussetzung für die Nutzung des Angebots ist, dass Sie einen Gewerbenachweis erbringen können. (Wichtiger Hinweis: Der Betrieb einer Solaranlage wird als Gewerbe anerkannt.)

 

Das Partnerangebot von den Bürgerwerken und Renault auf einen Blick

 Vergünstigte Renault ZOEs und Renault KANGOOs Z.E. dank eines Rahmenvertrags zwischen den Bürgerwerken und Renault Deutschland

  • Der Rabatt beträgt 20% bei Batterie-Miete bzw. 18% bei Batterie-Kauf
  • Gilt sowohl für den Autokauf als auch für Leasing
  • Bei jedem Renault-Händler in Deutschland einlösbar
  • Batteriemiete abhängig von der Fahrleistung, z.B. 15.000km im Jahr -> 99€ Miete/Monat

Bild 3 Beispielrechnung

 Die Voraussetzungen

Sie …

  • … sind Mitglied in unserer Genossenschaft (Beitrittsformulare unter "Downloads").
  • … sind Stromkunde im Verbund der Bürgerwerke.
  • … halten das Fahrzeug für mindestens 6 Monate.
  • … können einen Gewerbenachweis erbringen (der Betrieb einer Solaranlage wird als Gewerbe anerkannt).

Für Fragen zu dieser Aktion steht Ihnen unser Aufsichtsratsmitglied Stefan Heimrich oder direkt Torsten Schwarz von den Bürgerwerken zur Verfügung.


Wir haben einen Stand in Schlüchtern auf dem Helle Markt!
Am Stand:

Freitag, 05. Mai 2017      Samstag, 06. Mai 2017       Sonntag, 07. Mai 2017

15.00 Uhr – 20.00 Uhr     12.00 Uhr – 20.00 Uhr       12.00 Uhr – 18.00 Uhr 

Hugo Nick                      Jürgen Staab                      Hugo Nick

Michaela Groos               Peter Weißmüller                Albrecht Staab

Gerne können noch Leute dazustoßen.

Bitte vorher, wer am Stand aushelfen möchte, unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.  anmelden.

IMG 0231

18361966 10155388239584444 2047242258 o

Tiersch Plakat

Der ZDF - Wetterexperte Dr. Gunther Tiersch kommt zur Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG

Wir laden Sie herzlich ein zu einem spannenden Vortrag mit einem ausgewiesenen Wetterfachmann. Dr. Gunther Tiersch ist Meteorologe und Leiter der Wetterredaktion des ZDF. Sie werden sehen: Klimawandel ist mehr als nur das Wetter.

Sponsoren und Unterstützer: Kreissparkasse Gelnhausen, HSL Laibacher, RENERTEC, Laneg Hessen


Aufgrund des hohen Andrangs hat der Vorstand beschlossen, ab sofort (22.02.17) keine Aufstockungsbeträge bestehender Mitglieder anzunehmen. Jedoch können jederzeit noch Neumitglieder aufgenommen werden.


    

Neues Windparkprojekt der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG:

Sehr geehrte Mitglieder und Interessenten der Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal eG,

wir hoffen, Ihr Jahr hat gut angefangen!

Wir prüfen derzeit ein Windkraftprojekt, dass in der Nähe von Gedern im Vogelsberg installiert werden soll.

Es sollen in ca. 370 Metern Höhe über dem Meresspiegel in einem Waldgebiet 3 Windräder erstellt werden.

Es handelt sich um drei Enercon Anlagen, Typ E115 3,0 MW mit 149 Metern Nabenhöhe.

Investiert werden 15,6 Mio. Euro, wovon ca. 15% über Eigenkapital finanziert werden sollen.

Hierzu werden Kommanditanteile angeboten.

Unsere Genossenschaft, so ist es geplant, soll einen Kommanditanteil zeichnen.

Vorteil an dem Invest ist, dass der Park ausschließlich von Genossenschaften finanziert werden soll.

Die Windprognose kann sich mit 22971 MWh für den Park pro Jahr sehen lassen. Das sind über 7.600 MWh je Windrad im Jahr. Zum Vergleich: Unser Windrad in Wallroth ist mit 6.580 MWh prognostiziert.

Einzahlungen nehmen wir ab jetzt für die nächsten drei Wochen entgegen.

Je nach Höhe der Summe der Einzahlungen wollen wir dann einen entsprechenden Kommanditanteil zeichnen.

Natürlich erwirbt jeder Einzahler einen Anteil an unserem gesamten Portfolio von Windrädern und PV-Anlagen, das heißt, er erwirbt einen Anteil an der Genossenschaft.

Für Fragen steht der Vorstand und Aufsichtsrat gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

J. Staab
Für Vorstand und Aufsichtsrat


Unser Mitglied Thomas Franz hat uns auf nachfolgenden Artikel aufmerksam gemacht:
Zu finden ist der Link auch auf der sehr interessanten Seite von Hans-Josef Fell, ehemaliger Leiter des UBA, nun Präsident der Energy Watch Group (EWG):
 

Letztes PV-Projekt:
Bis Ende Januar 2017 werden alle Dächer unseres größten PV-Projektes Energie ins Netz einspeisen. Zusammen wird unser Anteil mehr Leistung haben als ein komplettes Windrad, nämlich 3,54MWp. Wir werden gespannt sein, wer am Ende des Jahres mehr Ertrag gebracht hat: Der "Schlanke Max" oder dieses Mega-PV-Projekt.

Heute Nachmittag (31.12.16 ca. 15 Uhr) wurden unsere neuesten PV Anlagen alle nach EEG 2016 zur Fertigstellung gemeldet. So haben wir im Jahr 2016 ein großes Projekt für die Genossenschaft organisieren können. Im neuen Jahr warten wieder einige eventuelle Projekte auf uns. Wir verabschieden uns nach 2017 und wünschen einen guten Rutsch!

Besucher

Today 0 Yesterday 26 Week 113 Month 638 All 58124

Currently are 4 guests and no members online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions